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Straßentunnel Bad Godesberg: Sicherheitstechnische Nachrüstung vor dem Abschluss


14.11. 2012

ib - Planmäßig stehen die Bauarbeiten zur sicherheitstechnischen Nachrüstung im Straßentunnel Bad Godesberg vor ihrem Abschluss. So kann am Montag, 19. November, wieder die Ein- und Ausfahrt Friedrichallee für den Verkehr freigegeben werden.

Restarbeiten - damit verbunden kurzzeitige Spursperrungen - sind allerdings noch notwendig, diese hat das Tiefbauamt der Stadt Bonn in die verkehrsarmen Zeiten, also abends und nachts, gelegt.  In den Nächten  Donnerstag, 6. Dezember, auf Freitag, 7. Dezember, und Freitag, 7. Dezember, auf Samstag, 8. Dezember, wird der Tunnel zwischen 21 und 5 Uhr für Schallpegelmessungen der neuen Lautsprecheranlage gesperrt. Trotz kürzest möglicher Einschaltzeiten lassen sich dabei Lärmbelästigungen leider nicht ganz vermeiden, denn es müssen  auch die Portallautsprecher in Betrieb genommen werden. Das Tiefbauamt bittet daher bereits jetzt um Verständnis.

2,3 Millionen Euro für mehr Sicherheit

Seit April ließ das Tiefbauamt in einer ersten, rund 2,3 Millionen Euro teuren Baustufe die sicherheitstechnischen Anlagen im Straßentunnel unter weitestgehender Aufrechterhaltung des Verkehrs nachrüsten. Der Kostenrahmen konnte ebenso wie die vorgesehene Bauzeit von April bis November eingehalten werden.

Im gesamten Tunnel wurde die Fluchtwegbeschilderung komplett erneuert, und in 25-Meter-Abständen informieren jetzt beleuchtete Piktogramme über den nächstgelegenen Notausgang. Auch die Fluchtwegeingänge sind schon von weitem sichtbar durch farbliche Markierungen und  beleuchtete Rahmen. Im Brandfall weisen zugeschaltete Blitzleuchten an den Türen auch bei schlechter Sicht den Weg und an den Fluchtwegpiktogrammen sorgen zugeschaltete Orientierungsleuchten für eine bessere Ausleuchtung des Gehwegs. Selbstleuchtende LED-Markierungselemente an den Fahrbahnrändern sollen im Ernstfall der besseren Orientierung und Kennzeichnung der Fluchtwegränder dienen.

Warnung durch eine neue Lautsprecheranlage

Eine eigens für Tunnel entwickelte Technik ließ die Stadt mit einer neuen Lautsprecheranlage installieren. Bei Gefahrensituationen werden Warnungen und Informationen über diese Anlage ausgestrahlt. Bislang erfolgte dies über Rundfunksender, Voraussetzung war allerdings, dass die Tunnelnutzer ihr Radio auch eingeschaltet hatten. Jetzt wird nur noch ein Hinweistext gesendet, die eigentlichen Infos kommen aus den Tunnellautsprechern und erreichen alle Verkehrsteilnehmer.

In den nächsten Jahren soll in einer zweiten Baustufe die Lüftungsanlage des Tunnels auf den neuesten Stand gebracht werden. Zurzeit wird hierfür ein Gutachten erstellt, um Art und Umfang der Arbeiten festzulegen.

Hintergrund: Sicherheitstechnische Anforderungen verschärft

Hintergrund für die Nachrüstung ist die erhebliche Verschärfung der geltenden Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT), basierend auf der EG-Richtlinie von 2004. Zum Zeitpunkt seiner Inbetriebnahme – also im August 1999 für den Hauptabschnitt und im September 2000 für die Ein- und Ausfahrt Friesdorf – entsprach der Straßentunnel Bad Godesberg den damaligen gesetzlichen Vorgaben.

Daten und Fakten:

Montiert und verlegt wurden

  • 183 Fluchtweg- und Orientierungsleuchten
  • 518 selbstleuchtende LED-Markierungselemente
  • 82 Lautsprecher in den Tunnelröhren
  • 8 Portallautsprecher und 26 Lautsprecher in den Fluchtwegen
  • 15 zusätzliche Notrufstationen und Videokameras an Portalen und in Fluchtwegen
  • 90 Kilometer Kabel für verschiedene Anwendungen
  • energiesparende LED-Leuchtmittel bei allen beleuchteten Einbauten



 


 

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