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Der "Werdenfelser Weg" stützt Grundrechte von Betreuten


28.11. 2011

Freiheit entziehende Maßnahmen in stationären Einrichtungen vermeiden - Infoveranstaltung am 26. November für Betreuer

ib – Zum „Werdenfelser Weg“ zur Vermeidung von Freiheit entziehenden Maßnahmen in stationären Einrichtungen findet am Samstag, 26. November, von 11 bis 14.30 Uhr eine Infoveranstaltung im Rathaus Beuel, Friedrich-Breuer-Straße 65, statt. Eingeladen sind ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer, Bevollmächtigte sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.

 

Die Veranstaltung informiert über den Inhalt und das Ziel des Projektes „Werdenfelser Weg“, das notwendige gerichtliche Verfahren und die alternativen Hilfsmittel sowie die pflegerischen und therapeutischen Möglichkeiten, Freiheit entziehende Maßnahmen in stationären Einrichtungen zu vermeiden. Die Gäste können Fragen stellen und sich an Info-Tischen informieren.

 

Die Gemeinschaftsinitiative der Bundesstadt Bonn (Betreuungsstelle, Heimaufsicht, Altenhilfe, Behindertenangelegenheiten) mit dem Amtsgericht Bonn (Betreuungsgericht) unterstützt durch die Leiter und Leiterinnen der Bonner stationären Pflegeeinrichtungen lädt zu der Veranstaltung ein.

 

Das Projekt „Werdenfelser Weg“

Das Projekt „Werdenfelser Weg“ wurde 2007 als Gemeinschaftsinitiative im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ins Leben gerufen, ist in Fachkreisen und Ministerien inzwischen hoch gelobt und hat sich über weite Teile Deutschlands ausgebreitet. Auch in Bonn wurden die Grundlagen für die Umsetzung des Projektes ab 2012 gelegt und jetzt soll die Öffentlichkeit einbezogen und informiert werden.

 

Der „Werdenfelser Weg“ stützt die Grundrechte auf Freiheit und Selbstbestimmung von volljährigen Menschen, die dieses Recht wegen ihrer psychischen Krankheit oder geistigen oder seelischen Behinderung nicht wahrnehmen können und einen Betreuer haben. Bei den Freiheit entziehenden Maßnahmen handelt es sich beispielsweise um Fixieren durch mechanische Vorrichtungen wie Bettgitter, Leibgurte oder Sedieren durch Medikamente wie Schlafmittel und Psychopharmaka.

 

Auf der Grundlage des Betreuungsgesetzes und unter Einbeziehung aller beteiligten Personen sollen durch das Projekt „Werdenfelser Weg“ Freiheit entziehende Maßnahmen in Heimen vermieden werden, in dem individuelle Alternativen gesucht und umgesetzt werden. Hierbei werden, neben den betroffenen Menschen, besonders die rechtlichen Betreuerinnen und Betreuer sowie Bevollmächtigten unterstützt und gestärkt.




 


 

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