Bonn - Die Stadt

 

Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Sprache und Service | Inhaltsbereich | Hauptnavigation | Hilfe | Suche | Seite drucken, Seite weiterempfehlen | spezielle Seitenfunktionen

Hilfe


Über folgende Tastenkominationen gelangen Sie zu den Hauptrubriken:

Zusätzlichen Service erhalten Sie über diese Tastenkombinationen:

Aktuelles Datum

13. November 2018



Hauptnavigation



 

Private Investitionen retten Bonner Baudenkmäler


16.07. 2008

Ausstellung über gelungenes privates Engagement in Bad Godesberg - Chancen für die Kurfürstenallee

ib - Ohne privates Engagement sähe es für einige historische Gebäude in Bonn nicht gut aus. Eine kleine Ausstellung mit einer Auswahl von gelungenen Beispielen zur Rettung und Sanierung von Bonner Baudenkmälern durch private Investoren ist seit gestern (Mittwoch, 16. Juli) in der Fronhofer Galeria in der Fußgängerzone von Bad Godesberg zu sehen. Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann und Stadtkonservator Dr. Franz-Josef Talbot erläuterten in Anwesenheit von Brigitte Grüll, Vorsitzende von Stadtmarketing Bad Godesberg e.V., Antje Arnold, Fronhofer Galeria, und dem stellvertretenden Bad Godesberger Bezirksbürgermeister Jürgen Bruder die Inhalte der Ausstellung. Auf insgesamt fünf Tafeln werden neun erfolgreiche Beispiele in Wort und Bild vorgestellt. Dabei handelt es sich um erhaltenswerte Baudenkmäler in ganz Bonn. Außerdem Bestandteil der Ausstellung sind auf einer sechsten Tafel die Chancen für die Kurfürstenallee in Bad Godesberg. Für einen Teil dieser historischen Häuserzeile wird die Stadt in ganz Europa Investoren suchen, damit die Allee wieder zu einem Schmuckstück von Bad Godesberg wird.

Durch privates Engagement konnten in Bonn zahlreiche geschichtsträchtige Gemäuer saniert und gerettet werden. Etwa das ehemalige Sanatorium Schorlemer inklusive einem dazugehörigen Park an der Rheinallee. Ursprünglich als Privathäuser errichtet, entstand aus dem Gebäudeensemble von 1905 bis 1914 ein Sanatorium, das bis 1972 existierte. Anschließend wurde es als Studentenwohnheim genutzt, ab 2004 modernisierte ein Privatmann den Komplex und baute ihn zu Eigentumswohnungen um.

Auch die großbürgerlichen Villen Prieger, Genienaue und Cahn würden sich ohne Investoren kaum im alten Glanz präsentieren können. Die Villa Prieger wurde 1865 bis 1866 für den Arzt Dr. Oskar Prieger erbaut. Im Zweiten Weltkrieg durch einen Bombenangriff wurde sie nahezu zerstört. In den 1990er Jahre schließlich wurde sie durch einen privaten Investor wieder errichtet und dient heute als Wohn- und Geschäftshaus.

Die Villa Genienaue wurde 1904 und 1905 für den Geologen Dr. Paul Grosser errichtet, diente nach dem Zweiten Weltkrieg unter anderem der "Westdeutschten Puppenfabrik" und Gerätelager für das THW. 2001 erwarb ein Bonner Augenarzt das Anwesen, heute wird es als Wohn- und Veranstaltungshaus genutzt.

Kurfürstenallee hat Zukunft 

Als Beispiele, wie Neues und Altes miteinander kombiniert werden können und dabei auch dem Denkmalschutz Rechnung getragen werden kann, sind BonnVisio auf dem Areal der alten Zementfabrik, das Kollegium Leonium und die ehemalige Auermühle aufgenommen.

Eine Tafel widmet sich der Kurfürstenallee in Bad Godesberg. Neuer Glanz, kein Zerfall - das ist das Ziel der Stadt, das sie mit der aktuellen Ausschreibung verbindet. Hier werden ausführlich die Chancen erläutert, die sich mit privatem Engagement dort erschließen ließen. Denn das historische Gebäudeensemble soll mit Hilfe privater Investoren wieder zu einem Schmuckstück in Bad Godesberg werden. Der Rat der Stadt Bonn hatte beschlossen, der erheblich sanierungsbedürftigen Häuserzeile mit privaten Investitionen wieder mit Glanz zu erfüllen. In einem europaweiten Ausschreibungsverfahren sucht die Stadt einen Investor und Hotelbetreiber, der diese Nutzung dauerhaft gewährleistet.   




 


 

© 2003 - 2018 Stadt Bonn  Impressum

Seite drucken, Seite weiterempfehlen



zurück zur Sprungnavigation