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Das "Gedächtnis der Stadt" feiert runden Geburtstag


29.11. 2007

Der ehemalige Bonner Stadtarchivar Prof. Dr. Dietrich Höroldt wird 80 Jahre alt

 


ib -„Sie sind das Gedächtnis der Stadt" sagte der damalige Bonner Oberbürgermeister Dr. Hans Daniels, als er Prof. Dr. Dietrich Höroldt im August 1979 das Bundesverdienstkreuz überreichte. Am Dienstag, 4. Dezember, vollendet der langjährige Bonner Stadtarchivar sein 80. Lebensjahr. Geboren in Eisleben, aufgewachsen in Magdeburg, studierte er in Berlin, Münster und Bonn. Hier promovierte er mit seiner Studie über das Cassiusstift, eine bis heute unerlässliche Lektüre für jeden, der sich mit der Geschichte des mittelalterlichen Bonns befasst.
Anfang 1965 übernahm Höroldt als Nachfolger von Prof. Dr. Edith Ennen die Leitung des Bonner Stadtarchivs. Bereits 1967 veröffentlichte er mit seiner Vorgängerin die gar nicht so „Kleine Geschichte der Stadt Bonn", die mehrere Neuauflagen erlebte. Zahlreich sind seine fundierten stadtgeschichtlichen Studien und die unter seiner Herausgeberschaft erschienenen Publikationen. Höhepunkt seines literarischen Schaffens waren die von ihm zur 2000-Jahr-Feier der Stadt Bonn 1989 herausgegebenen Bände 3 und 4 der „großen" in weiten Teilen wegweisenden Bonner Stadtgeschichte. Verdienste erwarb er sich auch im Vorstand des Bonner Heimat- und Geschichtsvereins und als Herausgeber der „Bonner Geschichtsblätter".
Nach der kommunalen Neugliederung von 1969 gründete Höroldt die bis heute bestehende Arbeitsgemeinschaft der Bonner Heimat-, Geschichts- und Denkmalvereine. 1990 wurde er zum Honorarprofessor für „Historische Hilfswissenschaften und Archivkunde" an der Universität Bonn ernannt.
In erster Linie war Dietrich Höroldt jedoch Archivar - in seiner mehr als 25-jährigen Tätigkeit hat er das Institut bis heute geprägt. Zu seinen größten Leistungen zählte die personelle und organisatorische Zusammenführung der Archive der zuvor selbstständigen Kommunen der nunmehr „neuen" Stadt Bonn. Höroldt war nicht nur der Praktiker vor Ort, er war zudem in maßgeblichen Positionen des archivarischen Berufsverbandes tätig, er hielt Vorträge und bildete aus. Der 55. Deutsche Archivtag 1979 und der Internationale Archivtag 1984, beide in Bonn, gehörten zu den Höhepunkten in Höroldts beruflicher Tätigkeit.
Derzeit steht die von Höroldt erarbeitete Geschichte der Stadt Bornheim unmittelbar vor ihrem Abschluss; mit dem Erscheinen ist in wenigen Wochen zu rechnen.

 




 


 

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