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Bundesstadt Bonn

Stadtklangkunst-Projekt "bonn hoeren" stellt Publikation vor

Die Beethovenstiftung für Kunst und Kultur der Bundesstadt Bonn hat am Donnerstag, 3. September 2020, ihre Publikation "bonn hoeren urban sound art/stadtklangkunst 2010 2019" vorgestellt. Hier die Pressemitteilung der Stiftung:

Durchgeführt wird das internationale Stadtklangkunst-Projekt „bonn hoeren“ bereits seit zehn Jahren erfolgreich von der Beethovenstiftung Bonn. Deren Kuratoriumsvorsitzende Dr. Monika Wulf-Mathies zeigte sich bei der Buchpräsentation sehr beeindruckt von dieser umfassenden 17-bändigen Edition: "Die zweisprachige Publikation dokumentiert die gesamten klangkünstlerischen Aktivitäten des Pionierprojekts bonn hoeren der Beethovenstiftung Bonn. Sie ermöglicht den internationalen Diskurs zum Thema Klangkunst. Mit der Konzentration auf das Thema Klangkunst und dem Projekt bonn hoeren ist es der Beethovenstiftung Bonn gelungen, ein unverwechselbares Profil zu gewinnen und Bonn weltweit als Referenzort für innovative Klangkunst zu etablieren."

Klangkunst im öffentlichen Raum ist das zentrale künstlerische Arbeits-und Forschungsfeld von „bonn hoeren“. Seit 2010 werden hier kontinuierlich die akustischen Bedingungen und klanglichen Kontexte, die urbane Räume prägen, untersucht.

Carsten Seiffarth, Initiator, Projektleiter und künstlerischer Leiter von „bonn hoeren“ stellte die Publikation vor, die das Projekt bis einschließlich 2019 ausführlich dokumentiert und reflektiert: "Alle einzelnen künstlerischen und Vermittlungsprojekte in Bonn sind in Text und Bild beschrieben. Links im Buch führen zu online verfügbaren Video-und Klangdokumentationen; theoretische Texte, zusammengefasst in einem Journal, behandeln das zentrale Thema Stadtklangkunst aus unterschiedlichen Perspektiven. Ein Extra-Heft widmet sich dem studentischen Wettbewerb sonotopia (2015-2019). Die Publikation in 17 Einzeljournalen im Stehsammler steht für die bewusste Verortung von bonn hoeren im öffentlichen Raum."

Dr. Birgit Schneider-Bönninger, Sport-und Kulturdezernentin der Stadt Bonn ergänzte: "Das Stadtklangkunst-Projekt bonn hoeren ist in der deutschen Kulturszene einzigartig. Keine andere Stadt hat ein vergleichbares Projekt zu bieten. Das ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal, auf das wir in Bonn sehr stolz sein können. Ich danke der Beethovenstiftung für Kunst und Kultur der Bundesstadt Bonn für ihre innovativen Ideen und Ansätze.“

Jedem und jeder der insgesamt elf Bonner Stadtklangkünstlerinnen Stadtklangkünstler und ihrer Tätigkeit in der Stadt ist ein Einzeljournal gewidmet. Das sind: Sam Auinger (2010), Erwin Stache (2011), Andreas Oldörp (2012), Christina Kubisch (2013), Stefan Rummel (2014),Max Eastley (2014),Edwin van der Heide (2015), Gordon Monahan (2016), Maia Urstad (2017), Akio Suzuki (2018) und Bill Fontana (2019).

Dazu kommt ein wissenschaftlicher Textreader, ein Band über das "Festival stadtklangkunst 2014“ und eine Dokumentation des studentischen Wettbewerbs „sonotopia 2015-2019“. 

Unter anderem sind folgende Autorinnen und Autoren mit größeren Texten im Buch vertreten: Gernot Böhme, Juhani Pallasmaa, Helga de la Motte-Haber, Max Dixon, Trond Maag, Kirsten Wagner, Kurt Wettengl, Günter Seubold, Justin Winkler, Janina Klassen.

Mehr zu  „bonn hoeren“ gibt es unter  www.bonnhoeren.de.

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Bildnachweise

  • cyan 2020/bonn hoeren
  • Bundesstadt Bonn
  • Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • Copyright: Verena Ecker
  • Carmen Neff/Bundesstadt Bonn