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Bundesstadt Bonn

Sportpark Nord: Rat stimmt weiteren Sanierungsplänen zu

Nach den Arbeiten im nördlichen Areal, sollen nun die Sanierung des Rasenspielfeldes, die Erneuerung leichtathletischer Einrichtungen und der Kunststofflaufbahn sowie die Anpassung der Entwässerung folgen.

Die Erneuerung des Sportparks Nord, der im Jahr 2020 50 Jahre alt wird und mit 160.000 Quadratmetern Bonns größte und bedeutendste Sportstätte ist, geht weiter. Der Rat gab jetzt seine Zustimmung für die weitere Sanierung. Nachdem der nördliche Teil im Bereich An der Josefshöhe bereits größtenteils erneuert wurde, unter anderem durch die Umwandlungen von zwei Tennenplätzen in Kunstrasenplätze, folgt nun das südliche Areal. Das Stadion soll nach den Anforderungen einer modernen Spiel- und Wettkampfstätte für den Fußballsport und die Leichtathletik ertüchtigt werden.

Das Rasenspielfeld wird neu aufgebaut und auf die Laufbahnebene abgesenkt. Auch eine neue Beregnungsanlage gehört zur Ausstattung. Das Stadion wird von den Fußballern des Bonner Sport-Clubs 01/04 für Ligaspiele und darüber hinaus als Trainingsanlage für weitere Sportarten genutzt. Daher werden auch die Leichtathletik-Anlagen für Weitsprung, Hochsprung und Stabhochsprung komplett erneuert, die Speerwurf- und Kugelstoßeinrichtungen modifiziert und an die Bedürfnisse von Sportlerinnen und Sportlern mit Behinderung angepasst.

Die Laufbahn erhält einen hochwertigen Kunststoffbelag, der auch auf die Bedürfnisse von Rollstuhlsportlern angepasst ist. Die Leichtathletikverbände sowie Vertreterinnen und Vertretern des paralympischen Sports hat die Stadt Bonn in die Planungen mit einbezogen.

Entwässert wird das Stadion über eine flache Rigole mit moderner Regenwasserbehandlungsanlage im Nordteil des Stadionrunds.

Mit der nun beschlossenen Modernisierung setzt die Stadt Bonn eine Handlungsempfehlung aus dem im vergangenen Jahr erstellten Gutachten zur Sportentwicklung der Bundesstadt Bonn um, damit der Sportpark Nord auch künftig seine Aufgaben als zentrale Sportstätte der Bundesstadt Bonn erfüllen kann.

Die Kosten für den Umbau, inklusive Planung, betragen insgesamt 3,15 Millionen Euro. Für die Sanierung wird die Stadt Bonn Fördermittel aus dem Sonderinvestitionsprogramm "Investitionspakt Sportstättenförderung" zur Förderung der Sportinfrastruktur für Städte und Gemeinden 2020/2021 des Landes NRW beantragen. Eine Förderung von 750.000 Euro ist dadurch möglich.

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Bildnachweise

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  • Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn

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