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Bundesstadt Bonn

Neue Leiterin für das Amt für Soziales und Wohnen

Anja Ramos da Cruz Jorge ist neue Leiterin des Amtes für Soziales und Wohnen der Stadt Bonn. Sie tritt die Nachfolge von Gitte Sturm an, die die Leitung des Amtes für Kinder, Jugend und Familie übernommen hat. Den entsprechenden Beschluss hat der Rat der Stadt Bonn in seiner Sitzung am 1. September 2020 gefasst.

Anja Ramos da Cruz Jorge hat nach erfolgreichem Abschluss des Studiums der Sozialarbeit von 1991 bis 2018 bei der Stadt Köln gearbeitet. Nach ihrem Anerkennungsjahr war sie bis Mai 2005 Sozialarbeiterin im Pflegekinderdienst und Allgemeinen Sozialen Dienst im Amt für Kinder, Jugend und Familie. Von Juni 2005 bis Oktober 2012 war sie Koordinatorin und Teamleiterin für Produkt- und Qualitätssicherung bei der ARGE/Jobcenter Köln.

Als Leiterin des Sachgebietes Schulservice arbeitete sie von Oktober 2012 bis August 2013 beim Amt für Schulentwicklung. Anschließend war sie bis Januar 2018 als Abteilungsleiterin mit einer Führungsverantwortung für rund 60 Mitarbeitende beim Amt für Soziales und Senioren tätig. Zu ihren Aufgaben gehörte insbesondere die gesamtstädtische Umsetzung und organisatorische und inhaltlich bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets sowie der Leistungen des Köln-Passes. Seit Februar 2018 ist Anja Ramos da Cruz Jorge beim AWO-Kreisverband Köln  als Leiterin des Fachbereichs Arbeit, Soziales und Senioren zuständig für die Beschäftigungsförderung, arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, verschiedene kommunal geförderte Programme der offenen Seniorenarbeit, den Betreuungsverein und das ambulant betreute Wohnen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen.

Verantwortung für 350 Mitarbeitende

Neben der Führungsverantwortung für mehr 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in vier Abteilungen an verschiedenen Standorten eingesetzt sind, trägt die Amtsleitung die Verantwortung für ein jährliches Haushaltsbudget von circa 240 Millionen Euro.  

Anja Ramos da Cruz Jorge: „Da ich mich der kommunalen sozialen Arbeit seit Beginn meines Berufslebens verschrieben habe und diesen Bereich sowohl operativ als auch in leitender Funktion langjährig kenne, bin ich mir der besonderen Verantwortung für ein inklusives Bonn sehr bewusst. Ebenso der Verpflichtung, gemeinsam mit allen Akteurinnen und Akteuren des Amtes, der Stadtverwaltung, der Kirchen, Verbände, Träger und Vereine sowie der Kommunalpolitik in diesem Sinne für alle Bonnerinnen und Bonner in die Stadtgesellschaft hinein zu wirken. Hierbei kommen mir sicherlich die beruflichen Perspektivwechsel zugute, für die ich mich in der Vergangenheit - immer im Thema bleibend - bewusst entschieden habe. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe in meiner Geburtsstadt Bonn.“

 

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