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Bundesstadt Bonn

KGS Rochusschule wird erweitert

Da die Schülerzahlen stetig steigen, entsteht an der Katholischen Grundschule Rochusschule ein Erweiterungsbau. Der Rat der Stadt Bonn hat am 1. September 2020 der Vorplanung und Kostenschätzung zugestimmt.

Für den Erweiterungsbau wird zunächst Trakt E der Schule abgerissen. Der Neubau ­- zweigeschossig mit Satteldach und ein Gebäudeteil mit Flachdach - wird direkt an das Bestandsgebäude (Trakt A) angeschlossen. Das Erdgeschoss wird im Bereich der Mensa teilunterkellert; dort werden Lüftungsanlage, Heizungsraum, Räume für Außengeräte sowie ein Fahrradabstellraum untergebracht.

In dem Erweiterungsbau sind Klassen- und Differenzierungsräume, Sanitätsraum, WC-Anlagen, Putzmittelräume und die Mensa mit circa 90 Sitzplätzen und Nebenräumen geplant. Für die durch den Abriss entfallenden Räume (Hausmeisterraum, OGS-Raum, Lehrmittelraum und „mobile“ Klassen) wird im Erweiterungsbau Ersatz geschaffen. Während der Baumaßnahme werden für den Wegfall der Räume in Trakt E Container als Interimslösung aufgestellt.

Durch den Anschluss des Neubaus direkt an den Bestand, werden Umbaumaßnahmen erforderlich. Verwaltungsräume und ein Förderraum werden entsprechend der heutigen Anforderungen verändert und verlegt. Der Neubau ist so positioniert, dass man von der oberen Ebene des Schulhofs barrierefrei ins neue Gebäude gelangt. Über einen Aufzug im Neubau, dessen Flachdach begrünt wird, kann zukünftig auch das Erdgeschoss und das Obergeschoss des Bestandsgebäudes (Trakt A) erschlossen werden. Auf dem Neubau wird, soweit energetisch und ökologisch sinnvoll, Photovoltaik angebracht. Für die Umsetzung wird mit den Stadtwerken Bonn bzw. der BürgerEnergie Rhein-Sieg eG Kontakt aufgenommen und die wirtschaftliche und technische Umsetzung geklärt. Die Planung für die Außenanlagen sieht auch die Sanierung des Lehrerparkplatzes vor.

Die Schätzkosten für den Erweiterungsneubau und den Umbau im Bestand betragen etwas mehr als sechs Millionen Euro. Unter Berücksichtigung eines Risikozuschlags von 20 Prozent und einer jährlichen Baukostensteigerung von vier Prozent betragen sie rund 7,7 Millionen Euro.

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