Inhalt anspringen

Bundesstadt Bonn

50 Jahre Sportpark Nord

Der Sportpark Nord an der Kölnstraße wurde nach drei Jahren Bauzeit heute vor 50 Jahren - am 23. September 1970 - eingeweiht.

Der Sportpark Nord ist mit 160.000 Quadratmetern die größte Sportanlage in Bonn bestehend aus Stadion mit Rasenplatz und Leichtathletikanlagen, Sporthallen, Kunstrasenplätzen sowie einer Schwimmhalle. Er wurde nach den Plänen des Bonner Architekten Ernst van Dorp sowie des Gartenarchitekten Wolfgang Darius verwirklicht. Die Sportstätte diente als Ersatz für die Sportanlagen der Stadt Bonn in der Gronau im Parlaments- und Regierungsviertel, die der Bund 1966 für den Bau neuer Parlamentsgebäude von der Stadt erworben hatte.

Am Tag der Einweihung trug sich Florett-Weltmeister und Bonner Friedrich Wessel als erster Sportler in das Goldene Buch der Stadt Bonn ein. Im Stadion fanden Musikveranstaltungen statt sowie ein Promineten-Fußballspiel zwischen dem FC Rat und Verwaltung und der Elf des Deutschen Bundestages.

Ende der 1990er Jahre wurde im Sportpark Nord zwei Mal der NRW-Leichtathletik-Cup ausgetragen. Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 nutzte das Team aus Japan den Sportpark als Trainingsanlage. Auch der FC Bayern München trainierte 2004 und 2005 im Stadion. Während des Trainingslagers spielten die Bayern auch gegen den Bonner SC. 

Sportpark Nord wird modernisiert

Mit der Modernisierung des Sportparks soll er seine Aufgabe als zentrale Bonner Sportstätte erfüllen.

Auf dem nördlichen Teil An der Josefshöhe wurden bereits zwei Tennenplätze in Kunstrasenplätze umgewandelt. Außerdem wird das Stadion nach den Anforderungen einer modernen Spiel- und Wettkampfstätte für den Fußballsport und die Leichtathletik ertüchtigt. Das Stadion wird von den Fußballern des Bonner Sport-Clubs 01/04 für Ligaspiele und darüber hinaus als Trainingsanlage für weitere Sportarten genutzt. Daher werden auch die Leichtathletik-Anlagen für Weitsprung, Hochsprung und Stabhochsprung komplett erneuert, die Speerwurf- und Kugelstoßeinrichtungen modifiziert und an die Bedürfnisse von Sportlerinnen und Sportlern mit Behinderung angepasst. Die Arbeiten beginnen voraussichtlich im Jahr 2021.

Die Stadt Bonn hat die Leichtathletikverbände sowie Vertreterinnen und Vertreter des paralympischen Sports in die Planungen einbezogen.

Die Kosten für den Umbau, inklusive Planung, betragen insgesamt 3,15 Millionen Euro. Für die Sanierung wird die Stadt Bonn Fördermittel aus dem Sonderinvestitionsprogramm "Investitionspakt Sportstättenförderung" zur Förderung der Sportinfrastruktur für Städte und Gemeinden 2020/2021 des Landes NRW beantragen. Eine Förderung von 750.000 Euro ist dadurch möglich.

Außerdem wird eine Studie erarbeitet, die die künftige Entwicklung des Sportparks begutachtet. Dabei liegt der Fokus vor allem auf möglichen Erweiterungen der Sportanlage und die Herstellung von Barrierefreiheit.

Wettkampforientierte Sportanlage

Der Sportpark Nord ist in der Vergangenheit Austragungsort vieler herausragender Leichtathletikveranstaltungen gewesen. Er verfügt als eine von wenigen Anlagen in NRW über acht Rundlaufbahnen und erfüllt damit auch nationale Ansprüche. Außerdem hat das Stadion eine außenliegende Sprunganlage. Mit seinen Neben- und Aufwärmflächen können alle leichtathletischen Disziplinen der Stadionathletik ausgeübt werden.

Merken & teilen

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • Bundesstadt Bonn
  • YekoPhotoStudio/Fotolia
  • MMP Event
  • schumann - aclewe
  • Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn

Wir verwenden auf der bonn.de ausschließlich technisch notwendige Cookies sowie zur statistischen Auswertung anonymisiert das Webanalysetool Matomo. Weitere Informationen und Hinweise zur Anpassung der Datenschutzeinstellungen finden Sie in der Datenschutzerklärung. Mehr erfahren...