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Bundesstadt Bonn

Sachstand zur Sanierung der Stadthalle Bad Godesberg

In einer Mitteilungsvorlage für die Politik informiert die Stadtverwaltung über Raumprogramm, Kostenprognose, Terminplan und Vergabemodelle für die Sanierung der Stadthalle Bad Godesberg.

Raumprogramm

Das Nutzungskonzept der Tourismus & Congress GmbH (T&C) ist durch ein beauftragtes Fachbüro in ein Raumbuch überführt worden.  Parallel hierzu wurden Befragungen und Experteninterviews u.a. mit dem ehemaligen Pächter, Betreiber, Technikunternehmen, Caterer und Objektplaner geführt sowie Fachexpertisen zu Denkmalschutz und Brandschutz eingeholt. In mehreren Workshops wurden Ziele abgesteckt und die einzelnen Raumbereiche durchgesprochen und die Anforderungen geklärt. 

Als eines der Ergebnisse kann der große Saal der Stadthalle aus Sicht des Denkmalschutzes nicht geteilt werden. Sollte er komplett niedergelegt werden müssen, ist er soweit möglich mit Originalteilen zu rekonstruieren. Darüber hinaus soll es sowohl eine Cateringküche für den Veranstaltungsbereich als auch eine eigenständige Vollküche für das Restaurant geben.

Kostenprognose und Terminplan

Die Kostenprognose geht zum jetzigen Zeitpunkt von einer Gesamtinvestition in Höhe von knapp 64 Millionen Euro aus. Zudem muss abgewartet werden, wie sich Preise in den nächsten Jahren entwickeln werden.

Nach europaweiten Ausschreibungen für die Fachplanung sollen die konkreten Planungen am 1. Mai 2023 beginnen. Unter Berücksichtigung der zeitlichen Abläufe für Planung und Beteiligung der politischen Gremien ist mit einem Baubeginn im vierten Quartal 2026 und mit einer Fertigstellung der Sanierung Ende des Jahres 2029 zu rechnen.

Vergabemodelle

Das Projektsteuerungsbüro hat nach Prüfung verschiedener Vergabemodelle vorgeschlagen, einen Generalunternehmer mit der Sanierung zu beauftragen. Mit Blick auf die jeweiligen Vor- und Nachteile auf das konkrete und sehr komplexe und anspruchsvolle Projekt soll dies geprüft und entschieden werden.

Die Verwaltung wird die politischen Gremien im vierten Quartal 2022 über den Fortgang des Projekts wieder unterrichten.

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