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Bundesstadt Bonn

Neues Landesprogramm „Kommunales Integrationsmanagement“

Die Stadt Bonn beabsichtigt, ab dem Jahr 2022 am Programm „Kommunales Integrationsmanagement“ (KIM) des NRW-Integrationsministeriums teilzunehmen. Damit möchte die Stadt die Integration der Bonner*innen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte vorantreiben. Denn zu oft bedeutet Integration noch, dass Eingewanderte und Geflüchtete viele Hürden nehmen müssen oder keinen Zugang zu Integrationsmaßnahmen haben.

Das Programm KIM ermöglicht den Kommunen, die Belange, Potenziale und Perspektiven der Zielgruppe besonders zu berücksichtigen und zugleich Strukturen und Prozesse weiterzuentwickeln und zu verändern. So soll mit dem Integrationsmanagement die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit der verschiedenen Behörden gestärkt und der Zugang zu Angeboten und Maßnahmen der zahlreichen am Integrationsprozess beteiligten Institutionen und Akteure für die Eingewanderten und Geflüchteten niederschwelliger werden, um mehr Menschen zu erreichen.  

Oberbürgermeisterin Katja Dörner erläutert: „Das Kommunale Integrationsmanagement stärkt die Rolle der Kommune im Integrationsprozess und fördert die Zusammenarbeit aller Beteiligten.  Das begrüße ich sehr. Integration und Partizipation sind wichtig für eine vielfältige Stadtgesellschaft, zu der alle gehören und an der alle teilhaben.“

Über die Teilnahme der Stadt Bonn am NRW-Programm „Kommunales Integrationsmanagement“ entscheidet der Rat in seiner Sitzung am 28. Oktober 2021. Hierzu hat die Stabsstelle Integration der Stadt Bonn unter Beteiligung vieler Institutionen und Akteure ein Konzept als Grundlage für die Umsetzung des Programms entwickelt, das dem Rat ebenfalls vorgelegt wird.

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