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Bundesstadt Bonn

Friedrich-Ebert-Stiftung setzt mit SWB-Fernwärme auf Klimaschutz vor Ort

Klima schützen und die Liegenschaft mit nachhaltiger, ökologisch in Bonn produzierter Wärme zuverlässig versorgen - dafür hat sich die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Bonn entschieden, um die ehrgeizigen Klimaschutzziele der Bundesstadt Bonn zu unterstützen. Fernwärme bietet Bauherren und Eigentümern viele Vorteile und fördert zugleich die Energiewende.

Dies ist eine Pressemeldung der Stadtwerke Bonn

Der regionale Energieversorger und die Friedrich-Ebert-Stiftung planten gemeinsam das Fernwärmeprojekt, in dem schrittweise die beiden Gaskesselanlagen in Haus A/C sowie Haus B auf umweltfreundliche Fernwärme umgerüstet werden sollen. Die geplante Anschlussleistung für die Häuser A/C beträgt 740 kW, für Haus B 600 kW. Für die FES wird dies eine Einsparung von 174 Tonnen CO-2 pro Jahr bedeuten im Vergleich zur bisherigen Nutzung von Erdgas. 

Der Umbau der Hausanlage inklusive einer Fernwärmeübergabestation für den ersten Bauabschnitt Haus B wurde bereits von SWB Energie und Wasser realisiert. Seit Mitte September 020 liefern die Stadtwerke Bonn dort nun bereits Fernwärme für das erste Gebäude der FES. Die konventionelle Heizungsanlage der anderen beiden Gebäudeteile wird in enger Zusammenarbeit mit den Stadtwerken bis Ende August 2022 durch die Friedrich-Ebert-Stiftung umgerüstet.

Die Geschäftsführung der FES will mit der Umstellung auf Fernwärme eine ökologische und nachhaltige Wärmeversorgung ihrer Bonner Liegenschaft sichern. Aus Sicht von Dr. Roland Schmidt, Geschäftsführer der Friedrich-Ebert-Stiftung, eine folgerichtige Entscheidung: „Im Zuge der umfassenden Ausrichtung auf ressourcenschonendes Wirtschaften war es für uns selbstverständlich, beim Austausch der in die Jahre gekommenen Heizungsanlage nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die CO-2-Belastung zu achten, die durch die Wärmeversorgung entsteht. Dabei ist die Wahl auf die umweltfreundliche Fernwärme gefallen. Wir sind überzeugt, mit den Stadtwerken Bonn einen zuverlässigen Partner an unserer Seite zu haben, mit dem wir unsere Nachhaltigkeitsstrategie auch in Zukunft weiter umsetzen können.“

„Fernwärme bringt die Klimaschutzziele der Bundesstadt und unserer Kunden erheblich voran. Deshalb bauen wir das Bonner Fernwärmenetz kontinuierlich weiter aus, um noch mehr Verbrauchern die ökologischen Vorteile der Fernwärme zur Verfügung stellen zu können”, erklärt SWB-Vertriebsleiter Robert Landen. Mittlerweile ist das Bonner Fernwärmenetz rund 120 Kilometer lang. „Wir freuen uns natürlich, dass wir jetzt auch die renommierte Friedrich-Ebert-Stiftung mit Fernwärme beliefern dürfen. Dies zeigt, dass wir speziell mit diesem umweltfreundlichen Produkt in unserer Stadt deutlich punkten können. Fernwärme ist ein Zukunftsthema, gerade in Zeiten des Klimawandels.“

Die Bonner Fernwärme entsteht im SWB-Heizkraftwerk Nord, hocheffizient unter Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung. Wärme, die bei der Stromproduktion entsteht, wird hier nicht ungenutzt an die Umwelt abgegeben, sondern für die Wärmeversorgung verwendet. Auch die Energie, die im Bonner Müll steckt, wird dabei genutzt. Mülldampf von der SWB-Müllverwertungsanlage wird in das Heizkraftwerk geleitet. In einem Rohrsystem gelangt vom Heizkraftwerk Nord heißes Wasser in die Gebäude und erwärmt dort Heizkörper und Trinkwasser. Wie jetzt auch in den Gebäuden der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Fernwärme kommt als fertige Wärme ins Haus. Heizkessel, Öltank oder Pelletlager, Schornstein und Abgaskontrollen entfallen. Neben dem Platzgewinn im Keller ergibt sich auch ein Zeitgewinn: Man braucht sich weder um den Brennstoffeinkauf noch um den Schornsteinfeger zu sorgen. Die Wärmeübergabe erfolgt bequem mit Hilfe einer Übergabestation.

Für Bauherren und Sanierer ist Fernwärme naheliegend. Denn sie bietet in Bonn einen außerordentlich günstigen Primärenergiefaktor. Dieser Wert beschreibt das Verhältnis von eingesetzter Primärenergie zur abgegebenen Endenergie. Die Bonner Fernwärme ist mit dem Primärenergiefaktor von „0,0“ testiert worden. Bauherren in Bonn können mit der Fernwärme kostensparend planen und bauen. Nach den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) ist die Bonner Fernwärme faktisch dem Einsatz erneuerbarer Energien gleichgestellt.

Hintergrund zur Friedrich-Ebert-Stiftung:
Die 1925 gegründete Friedrich-Ebert-Stiftung ist die älteste politische Stiftung in Deutschland. Zu ihren Zielen und Aufgaben zählen unter anderem die politische Bildung und Politikberatung in Deutschland und weltweit. Dabei orientiert sich die FES an den Grundwerten der sozialen Demokratie und der Gewerkschaftsbewegung.

Seit mehr als 60 Jahren hat die Friedrich-Ebert-Stiftung ihren ursprünglichen Hauptsitz in der Godesberger Allee in Bonn. Hier wird die Studienförderung organisiert und verwaltet. Hier befinden sich das „Archiv der sozialen Demokratie“ sowie eine der größten Spezialbibliotheken zum Themenfeld der sozialen Bewegungen.

Die Dienstleistungen dieses „Gedächtnisses der sozialen Demokratie“ stehen allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen. Damit finden auch Bonnerinnen und Bonner hier Zugang zu einer Fülle an historischen und aktuellen Informationen, mit der sich die Vielfalt und Breite einer der traditionsreichsten und wichtigsten politischen Bewegungen in Deutschland erschließen lässt.

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Bildnachweise

  • Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • Stadtwerke Bonn
  • Friedrich Gier, Bonn/Bundesstadt Bonn
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