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Bundesstadt Bonn

Vertragsverlängerung von Generalintendant Dr. Bernhard Helmich vorgeschlagen

Die Bundesstadt Bonn möchte den Vertrag mit dem Generalintendanten der Bonner Bühnen, Dr. Bernhard Helmich, bis zum 31. Juli 2028 verlängern. Dies geht aus einer Beschlussvorlage für eine Sondersitzung des Kulturausschusses am 18. November 2021 hervor. Nach Beratung in weiteren Gremien soll der Rat am 9. Dezember 2021 abschließend entscheiden.

Der bisherige Vertrag von Dr. Bernhard Helmich als Generalintendant endet Ende August 2023. „Mit der vorgeschlagenen Vertragsverlängerung würdigt die Stadtverwaltung die bisherige Arbeit Bernhard Helmichs und verbindet zugleich neue Zukunftskonzepte. Durch intensivere Kooperationen und strukturelle Vernetzungen in der kulturellen Szene, insbesondere mit dem Jungen Theater, soll ein stärkeres Miteinander gestaltet werden“, sagt Kulturdezernentin Dr. Birgit Schneider-Bönninger.

Oberbürgermeisterin Katja Dörner unterstützt den Vorschlag: „Die Vertragsverlängerung von Dr. Helmich ist ein Bekenntnis zum Kulturstandort Bonn und zur Weiterentwicklung des Theaters. Mit ihm an der Spitze der Bonner Bühnen erleben wir herausragende künstlerische Qualität von Oper und Schauspiel. Die Verlängerung ist auch deshalb bedeutend, weil die Öffnung der Bonner Kultur für alle sozialen Schichten eng mit dem Namen Bernhard Helmich verbunden ist. Diese Öffnung ist auch mir ein großes Anliegen. Die Pandemie hat deutlich gezeigt, wie wichtig Kultur für die Menschen und die Lebensqualität der Stadt ist, Kultur ist Nahrung für den Verstand und die Seele. Die mit der Vertragsverlängerung zugesagte finanzielle Absicherung der Arbeit von Herrn Dr. Helmich ist richtig und wichtig.“

In der Beschlussvorlage wird eine solide Finanzierung des Theaters vorgeschlagen; ihm wird als eigenbetriebsähnliche Einrichtung jährlich der von der Stadt Bonn zu zahlende Betriebskostenzuschuss in der bisherigen Höhe weitergewährt.

Das Theater Bonn hat sich in den vergangenen Jahren trotz der problematischen baulichen Situation der Spielstätten – die in die Jahre gekommenen Liegenschaften sind dringend sanierungsbedürftig - und den Einsparungen beim Betriebskostenzuschuss äußerst positiv entwickelt. „Musiktheater, Schauspiel und die Gastspiele in der Sparte Tanz bieten ein breit gefächertes Angebot mit einem klaren künstlerischen Fokus und konnten vor Beginn der Corona-Pandemie eine sehr gute Auslastungs- und Erlössituation nachweisen. Die Bonner Oper ist damit eines der führenden Musiktheater in NRW“, betont Dr. Birgit Schneider-Bönninger. Die Theaterleitung habe die pandemische Situation konstruktiv mit Weitblick und verantwortungsvoll gesteuert und sei sowohl wirtschaftlich als auch künstlerisch für den Neustart gut aufgestellt. 

Zu den Zukunftsaufgaben des Generalintendanten gehören neben den Infrastrukturprojekten (Zukunftssicherung der Theaterimmobilien) die Weiterentwicklung der erfolgreichen künstlerischen Schwerpunkte, die Etablierung eines Forums für Kulturvermittlung, strategische Partnerschaften (beispielsweise mit den Vereinten Nationen), der aktive Einsatz für den Klimaschutz und ein „Marktplatz für Demokratie“. Das Theater versteht sich als Theater für alle und verfolgt eine breite Öffnungsstrategie mit Formaten in den Stadtteilen, mit der Belebung des Opernareals und der Rheinuferpromenade, mit digitalen Strategien und Dialogforen. 

Die Beschlussvorlage ist  hier (Öffnet in einem neuen Tab) abrufbar.

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