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Bundesstadt Bonn

Corona: Bundeswehr unterstützt erneut Gesundheitsamt

Seit 24. November 2021 unterstützt die Bundeswehr erneut das Bonner Gesundheitsamt in der Eindämmung der Corona-Pandemie.

Der Hilfeleistungsantrag, den die Stadt über die Bezirksregierung Köln an die Bundeswehr gerichtet hatte, wurde befürwortet. Die Stadt ist der Bundeswehr für die Hilfe sehr dankbar. Aktuell arbeiten 15 Soldat*innen im Coronateam, beispielsweise in der Kontaktpersonennachverfolgung und der Dateneingabe. Ab nächster Woche werden weitere fünf Soldat*innen hinzukommen. Viele der Bundeswehrangehörigen waren bereits zwischen November 2020 und Juni 2021 in Bonn eingesetzt worden.

Corona: Derzeit sind 1.444 Menschen in Bonn infiziert

Die personelle Unterstützung durch die Bundeswehr ist aufgrund der stark steigenden Infektionen dringend geboten. Aktuell sind in Bonn 1.444 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand der laborbestätigten Fälle am Donnerstag, 25. November). In den vergangenen sieben Tagen sind dem Gesundheitsamt 932 Neuinfektionen gemeldet worden. Der Inzidenzwert je 100.000 Einwohner*innen beträgt 281,9.

Der deutliche Sprung in der 7-Tage-Inzidenz ist dadurch entstanden, dass in der Nacht vom 23. auf den 24. November aus technischen Gründen keine Fallzahlen an das NRW-Landeszentrum Gesundheit übermittelt werden konnten und für den 25. November die Zahlen für zwei Tage gemeldet worden sind. Die Neuinfektionen treten in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens auf; die Neuinfektionen der schulpflichtigen Kinder nehmen weiter zu.

Derzeit gibt es in einem Krankenhaus einen Ausbruch mit drei zusammenhängenden positiven Personen und in einer weiteren Klinik drei Ausbrüche mit jeweils fünf, vier und drei zusammenhängenden Fällen. Darüber hinaus registriert das Gesundheitsamt derzeit in sieben Schulen sowie in drei Kitas Ausbrüche mit mindestens drei zusammenhängenden Fällen. Aktuell befinden sich 1.609 Personen in Quarantäne. 277 Menschen in Bonn sind bislang in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben.

Mit Stand Donnerstagvormittag, 25. November, lagen 53 Personen aus Bonn und dem Umland, die an Covid-19 erkrankt sind, in den Bonner Krankenhäusern. 32 Menschen werden auf Normalstationen betreut, 21 liegen auf Intensivstationen, 15 von ihnen müssen beatmet werden.

Impfkampagne nimmt wieder Fahrt auf

Dass die Impfkampagne in Bonn wieder an Fahrt aufgenommen hat, zeigen die Impfzahlen. Innerhalb einer Woche – zwischen dem 16. und dem 23. November – wurden in Bonn insgesamt 24.271 Impfungen durchgeführt (2.666 Erst-, 5.976 Zweit- und 15.629 Auffrischungsimpfungen). Damit gab es in Bonn bisher insgesamt 267.006 Erst-, 264.488 Zweit- und 28.955 Auffrischungsimpfungen.

Die Stadt hat ihre Impfstelle im Stadthaus zwischenzeitlich räumlich und zeitlich erweitert. Mittlerweile gibt es sieben Impfstraßen, die montags, mittwochs und freitags von 8 bis 18 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 8 bis 20 Uhr geöffnet sind. Zudem finden zusätzlich an jedem Samstag und Sonntag Impfaktionen von 12 bis 16 Uhr in der Bonn-Information, Windeckstraße 1, statt (Adventsimpfen), und ab dem 1. Dezember wird wöchentlich mittwochs im Rathaus Hardtberg, Villemombler Straße 1, von 12 bis 18 Uhr geimpft.

Alle Informationen gibt es im Internet unter  www.bonn.de/impfen (Öffnet in einem neuen Tab).

Wochenbilanz der Weihnachtsmarkt-Kontrollen

Unterdessen zieht die Stadt nach einer Woche Weihnachtsmarkt hinsichtlich der Einhaltung der 2G-Regel (geimpft, genesen) eine positive Bilanz. Die Bevölkerung nimmt diese Vorgabe sehr gut an und reagiert - bis auf wenige Einzelfälle - einsichtig und sogar dankbar auf die notwendigen stichprobenartigen Kontrollen.

Für die Überprüfungen sind täglich als Mindeststärke je eine Doppelstreife des Stadtordnungsdienstes und der Wache GABI im Einsatz. Einzelne Schwerpunktkontrollen mit bis zu zehn über einen Tag hinweg eingesetzten Mitarbeitenden finden immer wieder zusätzlich statt. Seit der Eröffnung des Weihnachtsmarktes haben der Stadtordnungsdienst und die Wache GABI 1.576 Besucher*innen angesprochen und nach dem 2G-Nachweis und den Personalien gefragt. Davon konnten lediglich 15 Personen nicht nachweisen, dass sie als immunisiert (geimpft oder genesen) gelten. Zehn von Ihnen erhielten einen Platzverweis und mussten das Weihnachtsmarktgelände verlassen. Bei fünf Personen genügte dies nicht, weil sie uneinsichtig und unkooperativ auf die Kontrollen reagierten. Sie erwartet nun ein Bußgeld von jeweils 150 Euro.

Damit liegt die Quote der kontrollierten Personen ohne 2G-Nachweis bei 0,95 Prozent. Dieser niedrige Wert zeigt nach Auffassung der Stadt, wie besonnen die Bürger*innen mit dieser Einschränkung umgehen und sie auch zu ihrer eigenen Sicherheit beachten. Dafür bedankt sich die Stadt als Veranstalterin ausdrücklich.

Die im Rahmen der Kontrollen angebotenen roten Bändchen werden gut angenommen. Viele Besucher*innen lassen sie sich anlegen, damit bei einer weiteren Kontrolle der 2G-Nachweis leichter erbracht werden kann. Dass nun auch sämtliche Marktbeschicker*innen und Schausteller*innen ihre Kund*innen nach dem 2G-Nachweis fragen und die roten Bändchen anbieten und anlegen, unterstützt die Kontrollen zusätzlich.

Ein anderes Bild ergibt sich bei den Kontrollen zur Maskenpflicht in der Innenstadt. So mussten bislang etwa 4.000 Personen ermahnt und zum Tragen der Maske angehalten werden. Nur vier Personen waren auch nach Hinweis durch den Stadtordnungsdienst und die Wache GABI nicht einsichtig. Gegen sie wird ein Bußgeld von je 150 Euro verhängt.

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