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Bundesstadt Bonn

Afghanische Frauen besonders im Blick

Verwaltung entwickelt gezielte Unterstützungsangebote.

Afghanische Frauen, die als Ortskräfte, Angehörige oder sonstige Schutzbedürftige nach Bonn gekommen sind, soll die Verwaltung ganz besonders in den Blick nehmen. Das hat der Rat in seiner ergänzenden Sitzung beschlossen. In enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit den in der Migrations- und Flüchtlingsarbeit tätigen Bonner Trägern, ehrenamtlichen Initiativen, Gemeinden und anderen Organisationen soll die Verwaltung entsprechende Angebote entwickeln. 

Ideen dafür sind eine spezifische Sprachförderung oder Informationsveranstaltungen in den afghanischen Sprachen Dari und Pashto, beispielsweise zu wichtigen Angeboten für Frauen und Familien in Bonn. Auch ein Mentoring durch geflüchtete oder eingewanderte Frauen, die bereits seit längerer Zeit in Bonn leben, sowie einheimische Frauen, ist angedacht. 

„Die afghanischen Frauen, die in kürzester Zeit alles verlassen und aufgeben mussten, stehen hier vor vielen Herausforderungen. Ich freue mich, dass das Netzwerk der Frauen im Rat der Stadt Bonn hierzu fraktionsübergreifend aktiv geworden ist und dieser Beschluss gefasst wurde. Unser Amt für Integration und Vielfalt wird sich gerne mit Vereinen und Initiativen abstimmen und Angebote umsetzen. Fördermittel stehen zur Verfügung“, sagt Oberbürgermeisterin Katja Dörner.

Die Stadt Bonn hat sich bereit erklärt, afghanische Ortskräfte mit ihren Familien und weitere Schutzbedürftige aus Afghanistan zusätzlich aufzunehmen. Damit möchte sie in dieser schwierigen Situation einen solidarischen Beitrag leisten und den Menschen einen sicheren Ort bieten. 

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