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Bundesstadt Bonn

Coronavirus: Stadt verzichtet auf Gebühren für Außengastronomie

In der Coronavirus-Krise verzichtet die Stadt Bonn auf Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie im Jahr 2020. Auch der Handel muss für die Präsentation von Waren vor seinen Geschäften in diesem Jahr keine Gebühren zahlen.

 „In dieser Pandemie setzen wir damit ein Zeichen für Handel und Gastronomie. Beide Branchen werden durch den Verzicht auf die Sondernutzungsgebühren entlastet“, begründet Oberbürgermeister Ashok Sridharan seinen Vorschlag. Er kann als Oberbürgermeister „nach pflichtgemäßem Ermessen ganz oder teilweise von der Erhebung von Sondernutzungsgebühren absehen, wenn die betreffenden Sondernutzungen ausschließlich oder überwiegend im öffentlichen Interesse liegen“, heißt es in der Bonner Sondernutzungssatzung. Mit dem Beschluss verzichtet die Stadt auf Einnahmen in Höhe von mehr als 600.000 Euro. „Dies ist ein Beitrag zur Unterstützung von Teilen unserer heimischen Wirtschaft“, so Sridharan.

Die Gastronomie-Betriebe dürfen darüber hinaus für ihre Außengastronomie mehr Fläche in Anspruch nehmen. So können sie trotz der Hygieneauflagen und großen Abstandsregelungen der Corona-Schutzverordnung des Landes dieselbe Zahl der Sitzplätze anbieten wie vor der Corona-Krise. Einzige Voraussetzung: Durch die Erweiterung der Bereiche für die Außengastronomie darf es nicht zu verkehrlichen Behinderungen kommen.

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  • Giacomo Zucca / Bundesstadt Bonn
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