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Bundesstadt Bonn

Entdeckungsreise in Oper und Schauspiel: die Spielzeit 22|23 am Theater Bonn

Der Sommer naht mit großen Schritten. Für das Theater Bonn bedeutet das vor allem eines: Der Beginn der neuen Spielzeit rückt näher. Am Donnerstag, 12. Mai 2022, wurde das Programm der Spielzeit 22|23 in Oper und Schauspiel im Rahmen einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt.

Carmen Wolfram (Chefdramaturgin und Stellvertreterin des Schauspieldirektors), Dr. Bernhard Helmich (Generalintendant Theater Bonn), Rose Bartmer (ab 22|23 Direktorin für Vermittlung, Diversität und Transformation) und Jens Groß (Schauspieldirektor)

Dies ist eine Pressemitteilung des Theater Bonn

„Das Publikum erwartet eine abwechslungsreiche Spielzeit mit insgesamt über 20 Premieren in Oper und Schauspiel, darunter sieben Uraufführungen. In der Oper begeben wir uns gemeinsam mit unserem Publikum auf eine musikalische Entdeckungsreise. Neben spannenden Neuinszenierungen beliebter Klassiker finden auch unbekannte oder vergessene Werke und Künstler ihren Weg in den Spielplan und überraschen mit Raffinesse und Einfallsreichtum“, fasst Generalintendant Dr. Bernhard Helmich das Opernprogramm für die kommende Spielzeit zusammen.

Mit der Reihe FOKUS ‘33 begibt sich die Oper auch in dieser Spielzeit auf eine Forschungsreise nach den Ursprüngen von Verschwinden und Verbleiben. Gleich drei Inszenierungen aus dem szenischen und wissenschaftlichen Rechercheprojekt stehen in dieser Spielzeit auf dem Spielplan: AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY von Kurt Weill, ASRAEL von Alberto Franchetti und DER SINGENDE TEUFEL von Franz Schreker.

Das Publikum erwartet außerdem eine Inszenierung von Giuseppe Verdis EIN MASKENBALL, Georg Friedrich Händels AGRIPPINA, der Tragödie SIBIRIEN von Umberto Giordano und der Operette DIE LUSTIGE WITWE von Franz Lehár. Auch für das junge Publikum steht in dieser Spielzeit wieder eine Inszenierung auf dem Spielplan: Im Rahmen von Junge Opern Rhein-Ruhr, einer Kooperation des Theater Bonn mit der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg und dem Theater Dortmund, präsentiert das Theater Bonn DIE KINDER DES SULTANS, eine fantastische Oper des israelischen Komponisten Avner Dorman. Wieder auf dem Spielplan finden sich das beliebte Musical CHICAGO, das bereits in dieser Spielzeit das Publikum begeisterte, FIGAROS HOCHZEIT von Wolfgang Amadé Mozart und Giacomo Puccinis Klassiker TURANDOT.

Insgesamt 14 Premieren stehen im Schauspiel in der Spielzeit 22|23 an, darunter beliebte Klassiker wie PEER GYNT von Henrik Ibsen und Bertolt Brechts DER AUFHALTSAME AUFSTIEG DES ARTURO UI, aber auch insgesamt sieben Uraufführungen: darunter MEDEA 38/STIMMEN des türkisch-deutschen Schriftstellers Doğan Akhanli, MNEMON von Hausregisseur Simon Solberg und Ensemble, labyrinth von Fritz Kater unter der Regie von Armin Petras.

Auch im Schauspiel kommt das junge Publikum nicht zu kurz:  Mit DER STURM, einem Familienstück in einer Bearbeitung von Schauspieldirektor Jens Groß, LÖWENHERZ der georgisch-deutschen Autorin Nino Haratischwili und DAS FLOSS DER MEDUSA, einem partizipativen Jugendprojekt nach Georg Kaiser, stehen gleich drei Produktionen für junge Besucherinnen und Besucher auf dem Spielplan.

„Die Pandemie hat uns verändert, hat den Blick auf die Notwendigkeit eines funktionierenden, sozialen Zusammenhalts geschärft, auf die Notwendigkeit, unsere Geschichte noch einmal neu zu betrachten, die Gegenwart besser und schärfer zu analysieren und in eine mögliche, hoffentlich bessere Zukunft hineinzuhorchen“, so Schauspieldirektor Jens Groß, „Das Theater ist einer der wenigen noch verbliebenen öffentlichen Räume, in denen man zusammenkommen kann, um gemeinsam über gegenwärtige Probleme und Fragen, wie wir in Zukunft friedlich miteinander leben wollen, zu diskutieren.“

Den Auftakt zur neuen Spielzeit feiert das Theater Bonn in dieser Spielzeit wieder mit einem Theater- und Familienfest, das dieses Jahr in Kooperation mit dem Sport- und Bäderamt der Stadt Bonn stattfindet. Ab 14 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher im Opernhaus und auf dem Opernrasen ein buntes Programm für Jung und Alt.

Strukturelle Veränderung ab der Spielzeit 22|23

Ab der Spielzeit 22|23 unterstützt Rose Bartmer, aktuell als Musiktheaterpädagogin am Theater Bonn, die Theaterdirektion als Direktorin für Vermittlung, Diversität und Transformation. „Das Theater Bonn versteht sich als ein Theater für alle. Dieses Selbstverständnis wollen wir langfristig erweitern und nicht nur ein Theater für, sondern auch ein Theater mit allen werden. Dafür werden wir in einem ersten Schritt mit den Akteuren in der Stadt – vom Stadtteilverein bis zu den verschiedenen Communities – ins Gespräch kommen, zuhören, einzelne Gruppen zu uns einladen und Impulse für eine nachhaltige und strukturelle Veränderung in die Institution tragen“, beschreibt die designierte Direktorin ihre Vision.

Den neuen Spielplan finden Sie ab sofort unter  www.theater-bonn.de (Öffnet in einem neuen Tab). Der Verkauf von Abonnements für die Spielzeit 22|23 beginnt am 13. Mai. Der reguläre Vorverkauf beginnt am 20. Mai.

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Bildnachweise

  • Thilo Beu/Theater Bonn