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Bundesstadt Bonn

bonnorange setzt schonende Sperrmüllsammlung um

Am vergangenen Freitag, 30. April, hat der Verwaltungsrat der bonnorange AöR den Beschluss gefasst, die Organisation der Sperrmüllsammlung ab 2022 weiterzuentwickeln. Das Projekt „Sperrmüll auf Abruf“ soll im Pilotgebiet beendet werden, die Sperrmüllsammlung ab nächstem Jahr im gesamten Stadtgebiet zu drei festen Terminen unter Berücksichtigung der gestiegenen Anforderungen durch das novellierte Kreislaufwirtschaftsgesetz gewährleistet werden. Hinzu kommt ein flexibler Termin.

Dies ist eine Pressemeldung von bonnorange

Dies schlägt der Verwaltungsrat dem Rat der Bundesstadt Bonn zur Änderung der Abfallsatzung vor.

Das seit dem 1. Januar 2018 durchgeführte Pilotprojekt „Sperrmüll auf Abruf“ wird mit Ablauf des Jahres 2021 eingestellt. Dies hat der Verwaltungsrat auf Vorschlag der bonnorange AöR am vergangenen Freitag beschlossen. Die in den vergangenen Jahren nachgewiesenen Vorteile hinsichtlich der Stadtsauberkeit, dem Arbeitsschutz, der Ökologie, der Hilfeleistung durch den Entrümpelungsservice und die professionelle Beratung sowie des hohen Einsparpotenzials im Gebührenhaushalt konnten die Bonner*innen nicht von diesem System überzeugen.

„Die Rückmeldungen aus Befragungen der Bürger*innen und die Novellierung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes haben uns die Entscheidung treffen lassen, die Beendigung des Pilotprojekts vorzuschlagen“, erläutert Kornelia Hülter, Vorständin der bonnorange AöR, den Vorschlag an den Verwaltungsrat. Um die neue Vorgabe einer schonenden Sperrmüllabfuhr zu festen Terminen zu erfüllen, wird bonnorange die Sammlung des sperrigen Abfalls umorganisieren und das eigene Serviceangebot ausbauen. Die wiederverwertbaren Bestandteile sollen so gesammelt und transportiert werden, dass die Vorbereitung zur Wiederverwendung und das Recycling der einzelnen Bestandteile ermöglicht wird. Die Gegenstände müssen durch qualifiziertes Personal identifiziert, und dann mit einem Transport-Lkw separat eingesammelt werden. Für die Weitergabe werden Partnerschaften mit sozialen Trägern, dem REK und der RSAG geprüft, um zum Beispiel bei der Errichtung und Unterhaltung eines ReUseKaufhauses zu kooperieren.

Bei den repräsentativen Kundenbefragungen und der Befragung der am Pilotprojekt teilnehmenden Haushalte wurde von vielen Bürger*innen der Wunsch nach einer bedarfsgerechten Abfuhr nach Terminvereinbarung im Einzelfall geäußert. Diesem Wunsch könnte nun Rechnung getragen werden, indem es neben drei festen zukünftig einen individuellen Abholtermin gibt. Als zusätzliches Angebot arbeitet bonnorange an der Einführung einer gebührenpflichtigen Sperrmüllsammlung als Express-Service. In der Anonymität der Sperrmüllabfuhr zu festen Terminen wird diese leider häufig dafür genutzt, zusätzlichen Restmüll unerlaubt zu entsorgen. Insbesondere dieser Umstand beeinträchtigt neben der Sperrmüll-Fledderei die Stadtsauberkeit. Die bonnorange AöR bietet bereits den gebührenpflichtigen Beistellsack für die Restabfallsammlung an, um gelegentlich anfallende Mehrmengen zu entsorgen. Dieser Service soll erweitert werden, indem ein größerer Beistellsack in das Angebot aufgenommen wird. Gleichzeitig soll die Möglichkeit zum Erwerb von Beistellsäcken stärker beworben und erleichtert werden. Um das illegale Beistellen von Restabfall beim Sperrmüll einzuschränken bzw. zu verhindern, sollen auch die Kontrollen verdichtet werden.

Beistellungen werden intensiver nach Hinweisen zu Verursacher*innen durchsucht, um gegen diese entsprechend vorzugehen. Da für die Weiterentwicklung der Sperrmüllsammlung die Abfallsatzung geändert werden muss, entscheidet der Rat der Bundesstadt Bonn über den Vorschlag aus dem Verwaltungsrat.

 

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