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Bundesstadt Bonn

Digitale Angebote städtischer Kultureinrichtungen

Zur Eindämmung des Coronavirus hat die Bundesstadt Bonn alle ihre städtischen Kultureinrichtungen zunächst bis zum 19. April 2020 geschlossen. Einige Angebote, wie die vielfältigen Datenbanken der Stadtbibliothek, können jedoch weiterhin online genutzt werden.

„In Zeiten, in denen wir auf den realen Besuch unserer Kultureinrichtungen und Konzerte verzichten müssen, möchten wir virtuell in die Museen und Einrichtungen einladen und die kulturelle Grundversorgung mit digitalen Angeboten sichern. Ich ermuntere alle Bonnerinnen und Bonner, die digitalen Angebote zu nutzen“, so Sport- und Kulturdezernentin Dr. Birgit Schneider-Bönninger.

Stadtmuseum

Beethoven, Macke und Schumann - diese Namen kommen bei der Frage nach Bonner Persönlichkeiten schnell in den Sinn. Aber auch Balduin Heinrich Möllhausen war Bonner. Der Ethnograph und Zeichner lebte mit Indianern und schrieb mehr als 100 Romane und Erzählungen. Auf den Seiten des Stadtmuseums kann man sich in die Bonner Prominenz einlesen.  www.bonn.de/stadtmuseum Menüpunkt: Bonner Prominenz

Auf der Seite  www.schumannportal.de gibt es viele Information über das Ehepaar Schumann. Robert Schumann ist neben Ludwig van Beethoven der zweite weltberühmte Musiker und Komponist, der den Ruf der Musikstadt Bonn begründet hat. Seine Frau Clara - ebenfalls Komponistin und berühmte Pianistin - ist mit ihm auf dem Alten Friedhof in einem Ehrengrab beigesetzt. Auf der Seite gibt es ausgewählte Musikstücke.

Stadtbibliothek

Wer einen Ausweis der städtischen Bibliothek besitzt, kann viele Angebote online nutzen. Voraussetzung ist ein Passwort. Wer kein Passwort hat, kann sich an die zentralen Rufnummern 0228 - 77 22 77 und 0228 - 77 52 42 der Stadtbibliothek wenden.

Die „Onleihe Bonn“ ist das digitale eMedien-Portal der Stadtbibliothek. Hier kann man sich etwa 14.000 eBooks ausleihen. Außerdem findet man mehr als 2.000 eAudios (Hörbücher), viele eMagazine und ePaper und etwa 130 Videos.

Im Presseportal „Genios“ kann man gezielt nach Artikeln aus einer Vielzahl an Publikums- sowie wissenschaftlichen Zeitungen und Zeitschriften suchen. Die Quellen reichen bis zu 20 Jahre zurück.

Auf dem Informationsportal „Munzinger“ findet man viele Infos zum Beispiel zu Personen, zu Ländern, zu verschiedenen Sportarten und Filmen. Hier gibt es auch die Duden-Pakete Basiswissen Schule und Sprachwissen. Auch im Brockhaus kann digital nachgeschlagen werden. Zusätzlich ist die Online-Lernhilfe des Brockhaus für die Klassen 5 bis 10 ab sofort kostenlos nutzbar.

Wer keinen Bibliotheksausweis hat, kann die digitale Bibliothek „DigiBib“ nutzen. Hier lassen sich viele lizensierte und freie Datenbanken zu unterschiedlichen Themen finden. Neben Volltexten zu einem Interessensgebiet steht auch eine umfangreiche Linkliste zur Verfügung.

Die Stadtbibliothek setzt vorerst die Mahnverfahren aus. Die Außenrückgabe am Gebäude Bottlerplatz wird geschlossen, um niemanden zu ermuntern, in die Stadt zu fahren, aber auch aus Platzmangel in den Regalen.

 www.bonn.de/stadtbibliothek

Stadtarchiv

Das Stadtarchiv hat seine aktuelle Ausstellung „Was willst du mir damit sagen? Die Geschichte der Kommunikation“ als Datei zusammengestellt. Hier erfährt man, wie das Postwesen in Bonn entstanden ist und wie Social Media unsere Kommunikation verändert hat. Die Datei ist unter anderem mit alten Bonner Postkarten bebildert. Die Ausstellung in PDF-Format ist unter  www.bonn.de/stadtarchiv im Menüpunkt „Online-Ausstellung: Geschichte der Kommunikation“ zu finden.

Musikschule

Lehrerinnen und Lehrer der städtischen Ludwig-van-Beethoven-Musikschule finden, wo möglich, alternative Möglichkeiten, mit ihren Schülerinnen und Schülern den Unterricht weiterhin stattfinden zu lassen. So bieten Musiklehrkräfte Youtube-Kurse an, verabreden sich zum Beispiel per Skype oder Zoom mit den Schülerinnen und Schüler oder stellen Übungsblätter zur Verfügung.

Kunstmuseum Bonn

Das Kunstmuseum Bonn bietet auf seiner Facebook-Seite,  www.facebook.com/kunstmuseumbonn, eine wöchentliche Videoführung durch die Ausstellung zu dem Maler und Zeichner Martin Noel, der Videokünstlerin Candice Breitz und der neu arrangierten Sammlung Wilfried und Gisela Fitting an. Informationen zu den Ausstellungen findet man auf  www.kunstmuseum-bonn.de.

Beethoven-Orchester Bonn

Das Beethoven-Orchester Bonn stellt die Programmhefte aller Konzerte mit informativen Textbeiträgen kostenlos auf der Internetseite  www.beethoven-orchester.de als Download zur Verfügung. Zudem können zahlreiche Videos mit Konzertausschnitten, Orchesterproben, Statements und Interviews von Musikerinnen und Musiker und Künstlerinnen und Künstlern über die sozialen Medien wie Facebook, Instagram, Twitter und Youtube abgerufen werden.

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Bildnachweise

  • Andres Rodriguez - Fotolia
  • www.pexels.com
  • Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • Sascha Engst/Bundesstadt Bonn
  • Giacomo Zucca / Bundesstadt Bonn
  • Bundesstadt Bonn

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