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Bundesstadt Bonn

Weichenstellung für Weiterentwicklung der Kinderbetreuung in Bonn

Der Hauptausschuss, der am Donnerstag, 18. März 2021, anstelle des Rates tagte, stimmte der Trägerschaft für die Kita im Quartier West-Side zu und fasste Beschlüsse zum Neubau und Ausbau von Einrichtungen in Friesdorf und Holzlar.

Die Trägerschaft über die neue viergruppige Kindertageseinrichtung „Quartier West-Side“ in Bonn-Endenich wird der Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH (GFO) übertragen. Diesen Beschluss fasste der Hauptausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Die Übertragung erfolgt vorbehaltlich der Erteilung einer Betriebserlaubnis durch das Landesjugendamt.

Die GFO ist ein Trägerverbund, der karikative Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen betreut. Dies sind Seniorenzentren, Pflegedienste, Krankenhäuser und Jugendhilfeeinrichtungen. Seit fast 25 Jahren besitzt die GFO die Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe. Geplant ist, die neue Einrichtung als ökumenische Kindertagesstätte in enger Kooperation mit der katholischen Kirchengemeinde St. Maria Magdalena und Christi Auferstehung und der Evangelischen Trinitatiskirchengemeinde zu betreiben. Zudem strebt die GFO an, so schnell wie möglich Familienzentrum zu werden, weil dann nicht nur die Kinder, sondern auch deren Familien und andere Menschen im Quartier erreicht werden können.

Mit der neuen, viergruppigen Einrichtung soll der durch die 350 bis 650 geplanten Wohneinheiten im Quartier West-Side gestiegene Betreuungsbedarf gesichert werden. Voraussichtlich im Oktober 2021 soll die Kindertagesstätte baulich fertig gestellt sein.

Dreigruppige Kita auf ehemaligem Haribo-Gelände

Auf dem ehemaligen Haribo-Gelände an Friesdorfer Straße, Weißenburgstraße und Truchseßstraße entsteht neben Wohnungen und einer neuen Polizeiwache auch eine Betreuungseinrichtung für Kinder. Der Hauptausschuss stimmte dem Neubau einer dreigruppigen Kindertagesstätte zu. Die Kita soll im Erdgeschoss eines Bürogebäudes mit Eingang von der Truchseßstraße untergebracht werden. Insgesamt können damit rund 50 neue Betreuungsplätze für Kinder im Alter von vier Monaten bis zur Einschulung geschaffen werden. Der Investor Garbe Immobilien-Projekte GmbH baut die Einrichtung, die Stadt wird das Gebäude zukünftig mieten. Voraussichtlich im Sommer 2023 wird die Einrichtung baulich fertig gestellt.

Die Trägerschaft für die neue Kita wird die Verwaltung im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens ausschreiben. Auch hierfür gab der Hauptausschuss grünes Licht. Der Betrieb der Kita wird somit im Wege der Untervermietung durch einen anerkannten Träger der freien Jugendhilfe erfolgen.

Um- und Ausbau der Kita Veilchenweg in Holzlar

Um das Angebot an Betreuungsplätzen zu erhöhen, soll der Kindergarten Veilchenweg erweitert werden. Der entsprechenden Kostenschätzung stimmte der Hauptausschuss zu. Der bestehende Kindergarten grenzt an das Gelände der alten Grundschule Om Berg, die im Dezember 2019 ihren Neubau bezogen hat. Ein nun nicht mehr genutzter, gut erhaltener Anbau soll umgebaut und über einen Verbindungsgang mit dem Bestandskindergarten verbunden werden.

In diesem Anbau sollen zwei Gruppenräume mit dazugehörigen Neben-, Differenzierungs-, Abstell- und Sanitärräumen entstehen. Des Weiteren werden dort der Mehrzweckraum mit Geräteraum, eine Zentralküche, ein Leitungsbüro, ein Personalraum, ein Personal-WC, ein behindertengerechtes WC und ein Technikraum untergerbacht.

Neben den Umbauarbeiten wird der Anbau umfangreich modernisiert. Das Gebäude wird gedämmt, neue Fenster- und Türanlagen eingebaut und neue Haustechnik und Fußbodenheizung installiert. Die Wärmeversorgung der Kita soll über eine Wärmepumpe erfolgen. Der benötigte Strom wird über eine Photovoltaikanlage, die im Rahmen des Umbaus durch das Städtische Gebäudemanagement (SGB) installiert wird, bereitgestellt. Der Bestandskindergarten wird an die neue Heizungsanlage angeschlossen und vom bestehenden Gasanschluss getrennt.

Für den Um- und Ausbau kalkuliert das Städtische Gebäudemanagement Kosten von rund 2,5 Millionen Euro, inklusive Kostensteigerung (vier Prozent) und Risikozuschlag (15 Prozent) müssen so rund drei Millionen Euro bereitgestellt werden.

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