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Bundesstadt Bonn

Instandsetzung des Wandgemäldes von Paul Magar in der Beethovenschule

Das zweiteilige Wandbild des Künstlers Paul Magar (1909 – 2000) in der Aula der Beethovenschule wird seit dem 23. März 2021 gereinigt und restauriert.

Das Wandgemälde von Paul Magar zeigt eine Waldszene mit musizierenden Spielleuten.

Bei dem „Schiebebild“ handelt es sich um ein ortsfestes Wandbild, welches Paul Magar 1967 als Auftragsarbeit für den Flur der Schule fertigte. Die Wandmalerei auf Kunstharzfarbenbasis wurde zweigeteilt gestaltet. Die linke Hälfte ist auf einer hölzernen Trägerplatte ausgeführt, welche fest auf der Wand montiert ist. Fortgesetzt wird die Malerei auf einer beweglichen Schiebewand, die als mobiles Element je nach Bedarf hinter der linken Wandfläche herausgezogen werden kann und so der Abtrennung bzw. Unterteilung des Flures dient. 

Als Motiv des Wandbildes wählte Magar eine Waldszene mit musizierenden Spielleuten. Die Konzeption des Bildes als Zusammenstellung aus farbig voneinander abgesetzten, geometrischen Formen ist typisch für Magars Arbeiten ab Mitte der 1960er Jahre.

Im Laufe der Zeit sind umfangreiche Verschmutzungen auf dem Wandbild entstanden, welche nun in einem ersten Schritt entfernt werden. Das Wandbild wird dazu als fester Bestandteil des Raumes gesichert und umfassend gereinigt. Diese Arbeiten werden voraussichtlich vier bis fünf Wochen in Anspruch nehmen und von zwei Restauratorinnen aus Köln vorgenommen. 

Im Anschluss wird der Umfang der notwendigen Restaurierung ermittelt. Dabei wird berücksichtigt, dass das Bild auch weiterhin den Belastungen eines Schulalltags ausgesetzt sein wird. Ein „museales Verstecken“ hinter Glas oder tiefgreifende Schutzmaßnahmen werden jedoch vermieden, so dass es auch weiterhin das bleibt, für das es geschaffen wurde: ein Bestandteil des Schulalltags und mit seinen dann wieder leuchtenden Farben eine Zierde des Eingangsbereichs, der auch als Aula genutzt wird.

Daher sieht das Restaurierungskonzept ein „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“ vor, um das Kunstwerk auf der einen Seite für die Zukunft zu sichern und seine Farben zu neuem Leben zu erwecken, auf der anderen Seite aber auch zu berücksichtigen, dass eine Pflege des Kunstwerks stets notwendig sein wird.

Die Kosten für die Reinigung werden sich voraussichtlich auf rund 9.000 Euro belaufen. Für die Restaurierung sind noch einmal bis zu 6.000 Euro, je nach Aufwand, eingeplant.

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Bildnachweise

  • Foto: Bundesstadt Bonn

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