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Bundesstadt Bonn

Gemeinsam für den Klimaschutz: Virtueller "Antrittsbesuch" von OB Katja Dörner

Auch dieser Antrittsbesuch musste Pandemie-bedingt virtuell stattfinden: Katja Dörner, seit 1. November 2020 Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn, traf sich per Video mit Prof. Dr. Hartmut Ihne, Präsident der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS), zum ersten Gedankenaustausch. An Themen, denen beide große Bedeutung beimessen, mangelte es nicht.

Ganz grundsätzlich bestand Einigkeit, dass die Region Bonn/Rhein-Sieg weiter gestärkt werden sollte. Obwohl durch das Zusammenspiel aller Akteure bereits ein hohes Niveau erreicht sei, dürfe dieses Ziel nicht vernachlässigt werden. Das betreffe sowohl die Wirtschaftskraft als auch den Ausbau als Wissenschaftsregion, zumal die Wissenschaft die regionale Entwicklung begleiten könne.

An einer engeren Zusammenarbeit ist sowohl der Hochschule als auch der Stadt Bonn gelegen. Als denkbare und wichtige Felder sprachen Dörner und Ihne etwa über die Digitalisierung, für die es kluge Konzepte brauche, die immer auch die Menschen im Blick haben müsse. „Digitalisierung ist nur ein Werkzeug und kein Selbstzweck“, betonte Ihne. Der Mensch stehe im Fokus einer sozial-ökologischen Transformation, wie sie die Oberbürgermeisterin auch in Bonn voranbringen möchte: "Mit Blick beispielsweise auf die Klimakrise, knapper werdende Ressourcen oder ein wachsendes gesellschaftliches Ungleichgewicht müssen wir mehr Wert auf Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit legen", sagte Dörner und kann sich vorstellen, dass Hochschule, Stadt und Region gemeinsame Vorreiter beim Klimaschutz werden.

Die Bedeutung der Förderung von Nachhaltigkeit ist Anliegen ebenso von Hartmut Ihne. Er berichtete im Gespräch über die Nachhaltigkeitsstrategie der Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Mit dem Internationalen Zentrum für nachhaltige Entwicklung (IZNE) und dem Institut für Technik, Ressourcenschonung und Energieeffizienz (TREE) sowie dem Zentrum für Ethik und Verantwortung (ZEV) habe die H-BRS in Forschung und Lehre Themen der Nachhaltigkeit vielfach verankert. Er verwies ganz aktuell auf die Forschungsaktivitäten zur Weiterentwicklung der Wasserstofftechnologie: Wasserstoff als Energieträger und ein mögliches zentrales Element der Energiewende.

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