Inhalt anspringen

Bundesstadt Bonn

Geh- und Radweg Am Burgpark ist fertig

Die Radweg-Alternative Burgweg in Beuel-Vilich ist fertig gestellt. Nach der Montage der Straßenbeleuchtung durch die Stadtwerke Bonn hat das Tiefbauamt der Stadt Bonn den Geh- und Radweg am Burgpark freigegeben.

Er ist eine Alternative zu der im Zuge des Ausbaus der Stadtbahnlinie S13 im Januar 2021 abgerissenen Brücke Beueler Straße/Schultheißstraße durch die Deutsche Bahn (DB) und verbindet auf dem kürzesten Weg die Ortsteile Neu-Vilich, Vilich, Vilich-Müldorf und Geislar.

Die Strecke über die Brücke Schultheißstraße wurde von vielen Schülerinnen und Schülern genutzt und war außerdem eine beliebte Rad-Route für in Richtung Beueler und Bonner Innenstadt. Die vorgesehene Umleitungsstrecke über den neuen, beleuchteten Radweg entlang der B 56 wurde von vielen Ortsansässigen, aber auch von Pendlerinnen und Pendlern aus unterschiedlichen Gründen nicht als wirkliche Alternative für die entfallene Direktverbindung über die Brücke Beueler Straße angesehen.  

Daher hatte sich das Tiefbaumt der Stadt Bonn dazu entschlossen, diese neue Radwegeverbindung zu schaffen. Die DB hatte den Bau aufgrund der Pläne und im Auftrag des Tiefbauamtes durch ihre Vertragsfirma bauen lassen. Ausgebaut wurde der Teilbereich zwischen Beueler Straße und der Personenunterführung Am Burgpark über die ehemalige fußläufige Verbindung Am Burgpark zur Adelheidisstraße.

Der Weg ist asphaltiert und durchgehend beleuchtet. Der Altbestand des früheren Gehwegs Am Burgpark wurde in seinem Zustand übernommen, aber hinsichtlich der Beleuchtung verbessert. Ein Ausbau des früheren Gehwegs war aufgrund örtlicher Gegebenheiten nur in Verbindung mit einem erhöhten Zeit- und Kostenaufwand möglich. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 550.000 Euro und werden von der Stadt übernommen.

Die Brücke Schultheißstraße/Beueler Straße musste im Zuge des Ausbaus der S 13 abgerissen und soll nach Fertigstellung dieses Abschnitts wieder errichtet werden. Der jetzt eröffnete Geh- und Radweg soll auch nach diesem Zeitpunkt weiter den Radfahrenden zur Verfügung stehen, daher sind die durch die Stadt Bonn übernommenen Kosten keine Wegwerfinvestition.

Zahlreiche Hürden vor dem Ausbau

Um die Initiative des Tiefbauamtes umzusetzen, mussten manche Hürden genommen werden. Unter anderem musste eine Eingriffsgenehmigung der Unteren Naturschutzbehörde für das unter Landschaftsschutz stehende Gelände erwirkt werden. Auch für den Bodenaushub war eine Genehmigung für das Areal, auf dem das ausgehobene Erdreich gelagert wurde, erforderlich. Außerdem musste der bestehende Pachtvertrag für das Wegegrundstück gekündigt werden. Auch vergaberechtlich musste eine Freigabe und die Zustimmung erteilt werden, dass die DB im Rahmen einer Durchführungsvereinbarung bauen durfte. Es war sinnvoll, die DB mit dem Bau zu beauftragen, da das Gelände das Baufeld für die S13-Maßnahmen tangiert und so Zeit bei der Umsetzung eingespart werden konnte.

Merken & teilen

Erläuterungen und Hinweise

Wir verwenden auf der bonn.de ausschließlich technisch notwendige Cookies sowie zur statistischen Auswertung anonymisiert das Webanalysetool Matomo. Weitere Informationen und Hinweise zur Anpassung der Datenschutzeinstellungen finden Sie in der Datenschutzerklärung. Mehr erfahren ...