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Bundesstadt Bonn

Stadthalle Bad Godesberg: Stadt zeigt Zwischenlösungen auf

Die Stadtverwaltung Bonn hat Überlegungen in Angriff genommen, wie auch während einer längeren Schließung Veranstaltungen im Stadtbezirk Bad Godesberg ermöglicht werden können. Das zweite Gutachten liegt zwar noch nicht vor, es ist aber davon auszugehen, dass die Spannbetonträger des Großen Saales voraussichtlich so schadhaft sind, dass eine Instandsetzung des Tragwerkes nicht mehr möglich ist und die Halle damit über einen längeren Zeitraum nicht mehr zur Verfügung steht. „Wir müssen uns voraussichtlich darauf einstellen, dass wir einige Jahre ohne die Stadthalle auskommen müssen“, so Oberbürgermeister Ashok Sridharan. „Uns ist daran gelegen, in dieser misslichen Lage für die großen und kleinen Veranstaltungen Alternativen aufzeigen zu können.“ 

Im Stadtbezirk selbst gibt es eine Reihe von privaten Veranstaltungsorten, mit denen die bisherigen Nutzer der Stadthalle in Kontakt treten können. Das Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn und die Tourismus- und Congress GmbH stehen für Informationen und Unterstützung zur Verfügung.

Auch Räume in Schulen stehen für örtliche Vereine auf Anfrage zur Verfügung, sofern keine schulischen Belange oder die Mietordnung dagegenstehen. Es handelt sich um die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule, das Nicolaus-Cusanus-Gymnasium, das Konrad-Adenauer-Gymnasium, das Friedrich-List-Berufskolleg, das Schulzentrum Pennenfeld und das Friedrich-Ebert-Gymnasium.

Für große Veranstaltungen zum Beispiel zu Karneval prüft die Verwaltung, ob auf der Rigal‘schen Wiese die Errichtung eines großen Zeltes für einige Wochen möglich wäre. 

Bezirksbürgermeister Christoph Jansen sieht in diesen Vorschlägen erste Ansätze, um sicherzustellen, dass möglichst viele lokale und regionale Akteure auch weiterhin in Bad Godesberg tagen und feiern können. „Die ersten Überlegungen der Verwaltung und die schnelle Reaktion auf die Hiobsbotschaft zum Zustand der Halle stimmen mich positiv. Bald werden wir eine konkrete Perspektive aufzeigen können. Es ist gut zu wissen, dass der Oberbürgermeister diesem Thema eine hohe Priorität beimisst. Es muss uns gelingen, praktikable und bezahlbare Veranstaltungsorte anbieten zu können und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass der Tagungsstandort Bad Godesberg attraktiv bleibt, bis die Stadthalle in einigen Jahren in neuem Glanz erstrahlt. Das Projekt ist nicht einfach, hat aber für Bad Godesberg und Bonn eine immense Bedeutung. Ich möchte als Ansprechpartner vor Ort dafür Sorge zu tragen, dass dabei die lokalen Akteure informiert und einbezogen werden.“

 

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Bildnachweise

  • Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
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  • Giacomo Zucca / Bundesstadt Bonn
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  • MMP Event GmbH
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