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Bundesstadt Bonn

„OpernRasenLIGHT“: Wunderland am Rhein

Gemeinsam mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern veranstaltet die Bundesstadt Bonn den „OpernRasenLIGHT“. Vom 17. Juni bis Ende September wird auf dem Platz an der Oper mit „Strandbar“ ein vielfältiges Sport- und Kulturprogramm geboten.

„Die Veranstaltungsreihe ,OpernRasenLIGHT‘ verwandelt den Außenbereich der Oper in eine Erlebnisfläche für die ganze Familie - mit Sport- und Spielangeboten sowie kulturellen Formaten“, so Oberbürgermeister Ashok Sridharan bei der Vorstellung am Mittwoch, 17. Juni.  

Vor der Corona-Krise war geplant, den Platz vor der Oper Bonn mit einem großen Kultursommer in zentraler Lage zum Rhein und zur Innenstadt zu beleben. Ein abwechslungsreiches, kostenfreies Programm an der Schnittstelle von Sport und Kultur sollte Menschen aus verschiedenen Generationen, Nationen und Kulturen zusammenbringen. Aufgrund des Covid-19-Virus mussten alle Veranstaltungen abgesagt werden. Aber durch die „Corona-Lockerungen“ wird nun eine Light-Version des „OpernRasens“ möglich. 

Die Stadt Bonn entwickelt gemeinsam mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern neue Formate und möchte damit zeigen: Bonn braucht beides; Sport und Kultur können sich gegenseitig inspirieren und bereichern. Der „OpernRasenLIGHT“ macht Lust auf Entdeckungen und stärkt die Wir-Kultur in der Stadt. „Das größte Potential von Sport und Kultur ist die integrationsfördernde Wirkung: Sport und Kultur bringen Menschen zusammen und prägen gemeinsam die weltoffene und nachbarschaftliche Stadtkultur Bonns", merkt Sport- und Kulturdezernentin Birgit Schneider-Bönninger zu ihrer Idee an.  

„Für die Sportvereine ist es eine große Motivation für die Zukunft, im Rahmen des ,OpernRasens‘ ihre Arbeit vorzustellen und Bonnerinnen und Bonner wieder zu bewegen“, ergänzt die Vorsitzende des Stadtsportbundes, Ute Pilger, die zu den Mitstreiterinnen gehört und das Sportprogramm ermöglicht. 

Das Motto des „OpernRasensLIGHT“ in diesem Jahr: „Alice im Wunderland“. Die passende Produktion dazu liefert ab Oktober das Schauspiel. Daher verwandelt das Theater Bonn das Areal an der Oper mit seinen Installationen MärzHase, Teekanne, Grinsekatze & Co in ein farbenfrohes Bild. Sogar die berühmten Flamingo-Krocket-Schläger werden von den Theaterstätten als komplette Spielsets angefertigt und können bei der Gastronomie der Strandbar ausgeliehen werden. Auch können die verschiedenen Blickwinkel, die unterschiedlichen Perspektiven durch übergroße Stühle nachempfunden werden. Und Palettenmöbel auf der Rasenfläche werden für gemütliche Sitzgelegenheiten sorgen.  

Für Generalintendant Bernhard Helmich ist der Opernrasen auch ein Signal zur Öffnung des Hauses in die Stadtgesellschaft. „Theater beweist gerade in Zeiten der Krise, dass es auch völlig anders umgesetzt werden kann, auf alternativen Bühnen oder mitten im Stadtraum.“ 

Der „OpernRasenLIGHT“ ist als ein Experiment zu sehen, an dem sich alle beteiligen können, die Ideen mitbringen oder Lust haben mitzumachen. Dies wird auch über die Social-Media-Kanäle der Stadt möglich sein. So werden beispielsweise Vorschläge für den „#OpernRasen2021“ gesammelt, um auf Wünsche und Anregungen aller Teilnehmenden eingehen zu können. 

Das Programm

Mit den Überlegungen zum „OpernRasenLIGHT“ konnte erst kurzfristig begonnen werden. Das Programm bietet noch viel Gestaltungsspielraum und bleibt ein offener Prozess, der sich über den Sommer entwickeln wird. Natürlich muss auch die weitere Lage der Coronavirus-Pandemie im Auge behalten werden.  

Aufgrund der  geltenden Hygiene- und Infektionsschutzbestimmungen und um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen, bittet die Stadt  alle Bürgerinnen und Bürger, die an einer Veranstaltung des „OpernRasensLIGHT“ teilnehmen möchten, sich über  www.bonn.de/opernrasen zu registrieren. Einmal als Nutzerin oder Nutzer registriert, ist eine Anmeldung zur Teilnahme an weiteren Terminen schnell durchgeführt. Das junge Bonner Startup „As Good As Pros“ hat für die Anmeldung und Nachverfolgung eine App entwickelt und als Pilotprojekt zur Verfügung stellt.

 Im „Wunderland am Rhein“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm. So werden u.a. das Theater Bonn und das Beethoven-Orchester mit kleinen Formaten überraschen. Das Kulturamt führt in Kooperation mit Akteuren aus der freien Szene Veranstaltungen (u.a. aus den Bereichen Musik und Tanz) durch. Der Bonner Sommer an der Oper soll alle Menschen ansprechen und zur Beteiligung animieren. Registrieren kann man sich bereits jetzt schon für einen Workshop des Vereins Bonnsai Frisbeesport Bonn am Mittwoch, 24. Juni, ab 19 Uhr, bei dem Wurftechniken aus dem Ultimate Frisbee erprobt und erlernt werden. Ebenso ist das Projekt „Come Together – No To Racism“ für Sonntag 28. Juni, ab 14 Uhr buchbar. Nähere Informationen und weitere Termine können in der App entdeckt werden. 

Bei der sogenannten „SporTeaTime“ werden sportliche Angebote (z.B. Yoga, Fitness, Pilates usw.) in Kooperation mit dem Stadtsportbund ermöglicht. Diese Termine werden nach Festlegung in der App aktualisiert. Fechter, Walking Footballer, Quidditsch-Spieler und viele mehr werden die Besucher auf der „Mitmach-Wiese“ für Bewegung begeistern. 

Ab 27. Juli wird es eine „SportBox“ geben, die kostenlos Sportgeräte bereithält, mit denen man alleine oder mit bis zu 20 Personen (je nach aktueller Lage und Hygienebestimmungen) gemeinsam im Freien trainieren kann. Die Zeiten werden mit Hilfe der zugehörigen App vergeben. Nach weiteren „Corona-Lockerungen“ könnte die SportBox auch als Teamevents für Firmen oder Organisationen genutzt werden. 

Die Außen-Gastronomie der Oper „Strandbar“ sorgt für sommerliches Urlaubsfeeling. Sie startet ab Samstag, 20. Juni, um 14 Uhr. Dann wird sie mittwochs bis sonntags von 14 bis 22 Uhr geöffnet sein. 

Das Programm wird derzeit geplant und laufend aktualisiert. Weitere Informationen folgen in Kürze. 

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Bildnachweise

  • Giacomo Zucca/Bundesstadt Bonn
  • Giacomo Zucca/Bundesstadt Bonn
  • Bundesstadt Bonn
  • Andres Rodriguez - Fotolia
  • Bundesstadt Bonn
  • Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn

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