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Bundesstadt Bonn

Geflüchtete: Stadt nimmt ab 1. Juli dritte große Unterkunft in Betrieb

In Kürze wird die Bundesstadt Bonn eine weitere große Unterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine in Betrieb nehmen. Voraussichtlich ab 1. Juli 2022 werden die ersten Menschen in der Wielandstraße 4 in Rüngsdorf (Stadtbezirk Bad Godesberg) untergebracht. Das Haus bietet 300 bis 400 Personen Platz.

Nach der Siebengebirgsstraße 200 in Roleber (Stadtbezirk Beuel) und der Mallwitzstraße 2-4 in Lannesdorf (Stadtbezirk Bad Godesberg) wird die Wielandstraße 4 die dritte große Unterkunft sein, die die Stadtverwaltung innerhalb weniger Wochen zur Verfügung stellen kann. 

Darüber hinaus beabsichtigt die Stadt die Aufstellung zweier Containeranlagen im Stadtgebiet: einmal in der Straße „In der Raste“ in Dottendorf (Stadtbezirk Bonn), zum anderen in der Straße „Am Herz-Jesu-Kloster“ in Pützchen/Bechlinghoven (Stadtbezirk Beuel). Für beide Standorte läuft derzeit die Planungsphase.

„Mit der Wielandstraße 4 werden wir kurzfristig einen Teil der in Hotels untergebrachten Personen in städtischen Unterkünften unterbringen können“, erläutert Sozialdezernentin Carolin Krause. Trotz des Erfolges hat die Akquise von Wohnungen und Gebäuden durch das Städtische Gebäudemanagement weiterhin sehr hohe Priorität.

Bis einschließlich Donnerstag, 8. Juni 2022, haben sich in Bonn 4.193 Geflüchtete aus der Ukraine bei der Stadtverwaltung offiziell angemeldet, von denen zwischenzeitlich 337 wieder verzogen sind. 2.369 Menschen hat die Stadt untergebracht – 545 Personen in städtischen Unterkünften, 184 in Wohnungen, 1.023 in Hotels, und 617 wurden privat vermittelt.

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