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Bundesstadt Bonn

Corona: Gesundheitsamt empfiehlt Maske und Abstand

Angesichts wieder ansteigender Infektionszahlen beobachtet die Bundesstadt Bonn die Corona-Lage aufmerksam. Das städtische Gesundheitsamt empfiehlt in unübersichtlichen Situationen – insbesondere vulnerablen Gruppen – das Masketragen und Abstandhalten sowie grundsätzlich Impfungen gegen das Coronavirus, sofern noch nicht geschehen.

Da mit den steigenden Infektionszahlen die Nachfrage an Impfungen in den zurückliegenden Tagen in der kommunalen Impfstelle im Stadthaus zugenommen hat, weitet die Stadt Bonn die Öffnungszeiten in ihrer Impfstelle im Stadthaus, Berliner Platz 2, wieder leicht aus: Ab Mittwoch, 29. Juni, öffnet sie mittwochs zwei Stunden früher, ab diesem Zeitpunkt von 12 bis 18 Uhr, darüber hinaus jeden zweiten Samstag von 10 bis 14 Uhr. Termine werden nicht benötigt. Alle Informationen gibt es im Internet unter  www.bonn.de/impfen (Öffnet in einem neuen Tab).

Die Stadt weist erneut darauf hin, dass die Ständige Impfkommission beim Robert-Koch-Institut die zweite Auffrischungsimpfung (Viertimpfung) Menschen ab 70 Jahren, Menschen mit Immundefizienz und Personen, die in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen mit direktem Kontakt zur Bewohnerschaft bzw. Patient*innen tätig sind, empfiehlt. Der Abstand zur dritten Impfung soll bei den in der Pflege oder im medizinischen Bereich tätigen Personen mindestens sechs Monate, für alle anderen Berechtigten mindestens drei Monate betragen. Sollte nach drei Impfungen eine Covid19-Infektion diagnostiziert worden sein, ist keine vierte Impfung empfohlen.

Mittlerweile haben sich mit Stand 22. Juni 2022 in Bonn 33.790 Personen ihre Viertimpfung geben lassen - ein Plus von 703 gegenüber der Vorwoche. Darüber hinaus sind in den vergangenen sieben Tagen 45 Erst-, 31 Zweit- und 217 Drittimpfungen verabreicht worden. Damit steigen die Gesamtzahlen auf 297.807 Erst-, 288.436 Zweit-, 239.523 Dritt- und 33.790 Viertimpfungen.

„Wir erwarten spätestens im Herbst eine weitere Infektionswelle, wissen aber nicht, welche Auswirkungen sie haben wird“, sagt Gesundheitsamtsleiterin Dr. Susanne Engels. „Das hängt auch davon ab, ob es neue Varianten geben und wie der Verlauf der Infektionen dann sein wird. Deshalb steht auch unser Impfangebot weiterhin, das jederzeit hochgefahren werden kann.“

Epidemiologische Lage

Der Corona-Inzidenzwert beträgt am Mittwoch, 22. Juni 2022, 406,3. In den zurückliegenden sieben Tagen sind dem Gesundheitsamt 1.343 laborbestätigte Fälle (PCR-Test) gemeldet worden. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind 99.010 Fälle gemeldet worden, 407 Menschen sind in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Aktuell sind laut Landeszentrum Gesundheit etwa 2.800 Personen infiziert (Fälle ab Meldedatum mit einer grundsätzlich angenommenen Quarantäne von zehn Tagen).

Bei den 20-Jahres-Altersgruppen ist die Inzidenz bei den 40- bis 59-Jährigen mit 529,7 am höchsten, gefolgt von der Gruppe der 20- bis 39-Jährigen mit 491,6. Die weiteren Altersgruppen: 0 bis 19 Jahre: 285,0; 60 bis 79 Jahre: 294,3; 80 Jahre und älter: 165,7.

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