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Bundesstadt Bonn

Gepunkteter Nachwuchs im städtischen Wildgehege

Sechs kleine Damwildkälber tummeln sich seit kurzem im städtischen Wildgehege auf dem Venusberg. In den nächsten Tagen könnten noch ein oder zwei kleine Nachzügler dazu kommen. Die trächtigen Rotwildkühe, so vermuten die Mitarbeitenden der Stadtförsterei, werden wohl erst Ende Juli ihre Kälber setzen, wie es in der Fachsprache heißt.

Rotwild ist in Deutschland eine verbreitete Wildart. In Bonn kommt sie jedoch – anders als Damwild - in der freien Natur seit 1794 nicht mehr vor. Die Tiere werden in der Regel 18 Jahre alt und sind Rudeltiere. Den Namen verdankt das Rotwild seinem rötlichen Fell. Das Fell der Rotwildkälber ist wie das der Damwildkälber braun mit weißen Tupfen. Beim Rotwild verliert sich diese Zeichnung allerdings beim Heranwachsen der Tiere. Damhirsche und -kühe bleiben auch ausgewachsen hell getupft. In den meisten Fällen bringen die Hirschkühe jeweils ein Junges zur Welt, nur sehr selten gibt es Zwillingsgeburten. 

Das Wildgatter an der Waldau umfasst eine sieben Hektar große Fläche und ist in drei große Gehege aufgeteilt. Dort leben Schwarz-, Rot- und Damwildtiere. Das Gelände ist ganztägig geöffnet und frei begehbar. Allerdings gibt es bestimmte Verhaltensregeln. So werden die Besucher gebeten, sich in der Nähe der Gatter ruhig zu verhalten, um die Tiere nicht zu erschrecken. Da im Gehege leider immer wieder Plastikabfälle und nicht artgerechtes Futter gefunden werden, bittet die Stadtförsterei die Besucher darum, ausschließlich das Futter aus dem Futterautomaten zu nutzen. Hunde müssen angeleint werden.

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