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Bundesstadt Bonn

Unwetter über Bonn sorgt für zahlreiche Einsätze

Stand 21.30 Uhr:

Dies ist eine Pressemitteilung der Feuerwehr Bonn.

Das Bonner Stadtgebiet wurde seit dem Nachmittag von den prognostizierten Starkregenfällen getroffen. Alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr, die Bonner Hilfsorganisationen und die beiden Bonner Ortsverbände des Technischen Hilfswerks sind im Dauereinsatz.

Am Godesberger Bach, auf Höhe der Brunnenstraße, wird zum Schutz der Innenstadt ein mobiles Hochwasserschutzsystem errichtet. Am Hardtbach in Lessenich hat sich an der Brücke über die Bahnhofstr. Treibgut angesammelt. Zahlreiche an der Brücke gelegene Häuser sind durch das gestaute Wasser geflutet worden.

In Bonn sind nach derzeitigen Erkenntnissen keine Personen zu Schaden gekommen.

Mit Stand 21:30 Uhr wurden von der Leitstelle der Feuerwehr Bonn für das Stadtgebiet Bonn 223 Einsätze eröffnet. Davon sind bisher 85 abgearbeitet. 106 Einsätze sind weiterhin offen.

Die Betreuungsplatzbereitschaft der Bonner Hilfsorganisationen wurde über die Bezirksregierung in den Kreis Euskirchen alarmiert. Die DLRG Bonn und die DRK-Wasserwacht wurden nach Swisttal entsandt.

Weiterhin werden aus dem Kreisgebiet des Rhein-Sieg-Kreis zahlreiche Notrufe angenommen. Nutzen Sie den Notruf 112 bitte weiterhin nur in Notfällen.

Update: 23 Uhr

Dies ist eine Pressemitteilung der Feuerwehr Bonn.

In den vergangenen Stunden sind uns keine weiteren Einsatzstellen mehr gemeldet worden. Das gesamte Ausmaß der Schäden wird jedoch erst morgen über Tag ersichtlich werden. Erkundungsfahrzeuge der Feuerwehr haben im Stadtgebiet noch zahlreiche Straßenzüge befahren, in denen Keller unter Wasser stehen.

Neben der Betreuungsplatzbereitschaft der Bonner Hilfsorganisationen, der DLRG und der DRK-Wasserwacht, die wir nach Euskirchen und in den Rhein-Sieg-Kreis gesendet haben, erhielt die Feuerwehr Bonn ein Hilfeersuchen aus dem Landkreis Ahrweiler.

Umgehend wurden Einsatzkräfte und geländegängige Fahrzeuge, sowie der Gerätewagen Wasserrettung zusammengezogen und im Verband in das Katastrophengebiet entsandt.

In der Bundesstadt Bonn sind derzeit noch rund 80 unbearbeitete Einsatzstellen offen.

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