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Bundesstadt Bonn

Neue Rolltreppen für mehr Komfort und mehr Energieeffizienz

Dies ist eine Pressemitteilung der Stadtwerke Bonn

Während andere den Tag ausklingen ließen, ist für einige Mitarbeiter der Stadtwerke Bonn die Arbeit erst losgegangen. Die erste von insgesamt vier Rolltreppen, die dieses Jahr in Bad Godesberg erneuert werden, haben sie an der Haltestelle "Wurzerstraße" ausgetauscht. 

Schweres Gerät fuhr zu später Stunde an der Stadtbahnstation vor. Aufsehen erregte bei Passanten insbesondere der Schwerlastkran, der die riesigen Stahlkolosse am Haken hatte. Jeweils rund zehn Tonnen bewegte der Kranführer am bis zu mehr als 40 Meter ausgefahrenen Ausleger in luftiger Höhe - und das nur nach Anweisungen per Funk durch einen Kollegen. Dabei waren die Stahlkolosse rund 16 Meter lang, und nur wenige Finger breit „Spiel“ ließen die Betonschächte für den Aus- und Einbau. Ein Tieflader holte die alte Treppe ab, ein weiterer Tieflader lieferte die neue Treppe an. Sie wurde in Hamburg produziert, vor Ort von SWB-Mitarbeitern geprüft und von dort komplett montiert nach Bonn transportiert.

Jede Treppe ist ein Einzelstück und jeder Einbau Maßarbeit. Vorarbeiten leisteten die SWB-Projektleiter Gregor Brambach, Timo Nebel und Dennis Banasch und ihr Team bereits tags zuvor, wenn Schrauben, Bodenfliesen und Wandverkleidungen entfernt werden. Solche noch voll funktionsfähigen Teile dienen als Ersatzteile für andere Rolltreppen. „Auch das Material der übrigen Konstruktion wird von uns wiederverwertet“, erklärte Brambach.

Dächer schützen gegen Starkregen

"Nicht das Alter der bisherigen Fahrtreppe, Baujahr 1994, ist jetzt Anlass für den Austausch", erläuterten die SWB-Fachleute: "Vielmehr erhalten drei Fahrtreppen erstmals ein Dach und die vierte ein neues Dach." Das schützt nicht nur die Fahrgäste bei starkem Regen, sondern auch die Außentreppen selbst und die U-Bahn-Stationen. Wie Passanten ebenfalls erfreut feststellten, wird die neue Rolltreppe an der Wurzerstraße im Wechselbetrieb geschaltet: Sie befördert ihre Passagiere sowohl rauf als auch runter.

Weniger CO2 Emissionen, höhere Verfügbarkeit

Für Fahrkomfort und Sicherheit sorgen sanft anlaufende, beheizte Stufen und sensible Radartechnik, durchgängige LED-Beleuchtung und der Ruhemodus. Diese Ausstattung sowie der hocheffiziente Antrieb in den neuen Fahrtreppen senkt Energiekosten und CO2-Emissionen.

Investition in vier neue Anlagen

1,2 Millionen Euro investieren die Stadtwerke Bonn in die vier neuen Anlagen an den Stationen "Wurzerstraße", "Plittersdorfer Straße" und "Robert-Schuman-Platz". 40 Prozent der Kosten werden vom "Nahverkehr Rheinland" (NVR) gefördert.

Während der Austauscharbeiten läuft der Bahnverkehr ungehindert, und die Aufzüge und Festtreppen sowie übrigen Fahrtreppen an den Stationen bleiben nutzbar. (DA/as)

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