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Bundesstadt Bonn

Sachstandsbericht zur Sanierung der Stadthalle Bad Godesberg

Sowohl für das gesellschaftliche Leben in Bad Godesberg als auch für den Tagungs- und Kongressmarkt in Bonn hat die Stadthalle Bad Godesberg eine wichtige Funktion. In einer Sondersitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg am Mittwoch, 22. Januar 2020, berichtete die Stadtverwaltung über den Sachstand der Vorbereitungen für die geplante Sanierung der Stadthalle.

Vertreterinnen und Vertreter des Amtes für Wirtschaftsförderung, der Unteren Denkmalbehörde, des Städtischen Gebäudemanagements, des Architekturbüros sowie der Tourismus und Congress GmbH nahmen teil.

Mit der Erstellung erster oberflächlicher Bestandsuntersuchungen wurde das Architekturbüro „v-architekten“ (Köln) beauftragt. Während bereits die „maßliche und gestalterische“ sowie die „baugeschichtliche Bestandsaufnahme“ abgeschlossen worden sind, laufen derzeit die „funktionale Bestandsaufnahme“ und die „baukonstruktive und technische Substanzerkundung“.

Die Stadthalle hat sich von 1955 bis heute sehr gewandelt. So bestand sie bei ihrem Bau zunächst aus Foyer, Restaurant, kleinem und großen Saal. 1964 kam der so genannte Karajan-Flügel hinzu, 1968 wurden der Trinkpavillon sowie ein Aufzug und eine Unterkellerung realisiert. 1978 wurde das Gebäude-Ensemble um den Parksaal I/II erweitert und 1989 um die Regiegalerie.1990 wurden der Parksaal III, der Brunnensaal angebaut, 1995 der Karajanflügel umgebaut und schließlich 1999 das Restaurant modernisiert.

Anhand verschiedener Pläne erläuterten Stadtverwaltung und Architekten diese heute im Gebäude noch abzulesenden Zeitschichten und ihre denkmalpflegerische Gewichtung.

Wie die Tourismus & Congress GmbH in einer „Entscheidungshilfe zur Herleitung eines Nutzungskonzepts“ unter Berücksichtigung der lokalen Belegungssituation und Zielgruppenausrichtung darstellte, sollte die Stadthalle aufgrund ihrer Bedeutung für das Leben in Bad Godesberg sowie den Kongressmarkt in Bonn als eine multifunktionale Veranstaltungsstätte erhalten bleiben.

Unter der Maßgabe, den Restaurationsbetrieb zu erhalten und den Denkmalschutz zu berücksichtigen, sollte ein auf Flexibilität ausgerichtetes Raumkonzept entwickelt werden, um ein Maximum an Veranstaltungsmöglichkeiten herzustellen. Räume die noch nicht teilbar gemacht sind, sollten entsprechend ertüchtigt werden, die Foyer-Flächen erhalten und Parallelveranstaltungen möglich gemacht werden. Die vorhandene Küche sollte in eine Küche mit dem Schwerpunkt Cateringbetrieb umgebaut werden, die aber auch für den Restaurantbetrieb über einen Vollküchenanteil verfügt.

Im nächsten Schritt wird die Stadtverwaltung den politischen Gremien kurzfristig einen Vorschlag für das Nutzungskonzept sowie das Raumprogramm zur Entscheidung vorlegen. Nach Beschlussfassung kann die Sanierung geplant werden.

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  • Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
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  • www.pexels.com
  • Bundesstadt Bonn, Stadtarchiv

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