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Bundesstadt Bonn

Coronavirus: Stadt richtet Hotline ein

Mit Blick auf die jüngsten Entwicklungen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) sieht sich die Bundesstadt Bonn grundsätzlich auf die Versorgung von Infektionspatienten vorbereitet. Mit Stand 25. Februar 2020 gibt es in Bonn weder einen Verdachts- noch einen bestätigten Fall einer Infizierung mit dem Coronavirus.

Das Gesundheitsamt der Stadt Bonn steht seit Wochen in engem Kontakt mit den Krankenhäusern, den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und dem Rettungsdienst. Zudem tauscht es sich regelmäßig mit dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen, dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen sowie dem Robert-Koch-Institut in Berlin aus.

Im konkreten Fall der Covid-19-Infektion geht die Stadt Bonn analog den Vorgaben des Robert-Koch-Institutes (RKI) vor, das kontinuierlich die aktuelle Lage erfasst, alle Informationen bewertet und das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland einschätzt. In Europa ist zurzeit besonders Norditalien betroffen (Stand: 25. Februar).

Die Stadtverwaltung ist derzeit dabei, verschiedene Szenarien wie beispielweise Evakuierungen vorzudenken, um für den möglichen Ernstfall eines Ausbruchs in Bonn gewappnet zu sein.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen zur Verhinderung einer Infektion speziell mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) gibt es zurzeit nicht. Es ist jedoch immer sinnvoll, die Standardhygienemaßnahmen zu beachten, wie sie allein schon bei der ebenfalls durch Tröpfchen übertragbaren Influenza notwendig sind:

  • Häufigeres Händewaschen mit Wasser und Seife, insbesondere nach intensivem direktem Kontakt mit hustenden Personen.
  • Hustenhygiene (nicht in den Raum und nicht in die Hand husten, sondern in die Ellenbeuge).

Zwischenzeitlich hat das Gesundheitsamt der Stadt Bonn eine Hotline zum Coronavirus eingerichtet. Bei Fragen können sich Bürgerinnen und Bürger montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 15 Uhr unter den Rufnummern 0228 775351 und 0228 775352 melden.

Aktuelle Informationen zum Thema gibt es auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes ( www.rki.de) und der Stadt Bonn ( www.bonn.de/infektionsschutz).

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