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Bundesstadt Bonn

Bebauungsplan für BSI-Neubau als Satzung beschlossen

Gegenüber der Rheinaue soll ein Neubau für das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entstehen. Den entsprechenden Bebauungsplan Nr. 6918-1 für den Bereich zwischen Johanna-Kinkel-Straße, Ludwig-Erhard-Allee und Kenedyallee hat der Rat der Stadt Bonn am 6. Februar 2020 als Satzung beschlossen.

Derzeit hat das BSI an mehreren Standorten im Gebiet der Stadt Bonn rund 800 Mitarbeitende. Sie sollen in dem Neubau zusammengezogen werden. Der neue Standort soll gleichzeitig den Raumbedarf der wachsenden Behörde für künftig etwa 1050 Beschäftigten bieten.

Durch den Bebauungsplan kann ein repräsentatives Bürogebäude mit einer Gebäudehöhe entstehen,  das der exponierten Lage im Bundesviertel an der Schnittstelle von zwei wichtigen Hauptverkehrsachsen gegenüber dem Forschungszentrum Caesar gerecht wird. Im südöstlichen Teil des Plangebietes markiert ein Hochpunkt mit einer festgeschriebenen Höhe von 40 Metern den Eingangsbereich zum Bundesviertel. Für den überwiegenden Teil des Grundstücks lässt der Bebauungsplan eine maximal 28 Meter hohe Bebauung zu. Um den Übergang zur angrenzenden Wohnbebauung zu gewährleisten, erfolgt Richtung Westen eine gestaffelte Reduzierung der maximalen Gebäudehöhen über 20 Meter nach 10 Metern bzw. acht Metern.

Das Grundstück erhält drei Zufahrtsmöglichkeiten. Die bestehende Zufahrt von der Ludwig-Erhard-Allee wird dabei als repräsentative Vorfahrt zum Grundstück dienen. Die zentrale Zufahrt in die Tiefgarage erfolgt von der Johanna-Kinkel-Straße aus. Zusätzlich trägt eine Zufahrt von der Kennedyallee zur Erschließung bei. Eine weitere Zufahrt von der Frankenstraße her soll lediglich für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge zulässig sein. 600 Stellplätze sollen in der Tiefgarage untergebracht werden. Lediglich 30 Stellplätze sind im Vorfahrtsbereich zur Ludwig-Erhard-Allee oberirdisch zulässig. Ausgenommen hiervon ist jedoch der Bereich der die Ludwig-Erhard-Allee säumenden Baumallee. Diese ist mit Ausnahme einzelner Bäume im Zufahrtsbereich zum Grundstück zu erhalten.

In einem zwischen Stadt und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die das Projekt verwirklichen wird, geschlossenen städtebaulichen Vertrag ist geregelt, dass die Neubauten besonders energie-effizient sein müssen, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

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