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Bundesstadt Bonn

Bürgerdialog zum Haushalt 2021/2022 geht in die nächste Runde

Nach der Einbringung des Haushalts im Rat in der Sitzung am Donnerstag, 10. Dezember 2020, geht der Bürgerdialog zum Haushalt 2021/2022 jetzt in die nächste Runde. Erneut erhalten die Bonnerinnen und Bonner damit Gelegenheit, eigene Wünsche und Ideen in ihrem Stadtbezirk zu verwirklichen.

Aufgeteilt auf die vier Stadtbezirke steht ihnen dafür – wie schon beim Haushalt 2019/2020 – ein Budget von insgesamt 220.000 Euro zur Verfügung. Die Aufteilung orientiert sich an der Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner der Bezirke. Im Stadtbezirk Bonn sind dies 102.520 Euro, in Bad Godesberg 49.940 Euro, in Beuel 44.660 Euro und im Stadtbezirk Hardtberg 22.880 Euro. Bei der aus mehreren Phasen bestehenden Bürgerbeteiligung auf der städtischen Beteiligungsplattform  www.Bonn-macht-mit.de (Öffnet in einem neuen Tab) können die Bonnerinnen und Bonner Vorschläge für Projekte in den Stadtbezirken einreichen, die mit diesem Budget umgesetzt werden sollen.

Der Bürgerdialog zum vergangenen Haushalt hat gezeigt, wie unterschiedlich die Projektideen der Bürgerinnen und Bürger sein können. So wurde unter anderem eine „Schmöker-Insel“ zum Verweilen und Lesen in der öffentlichen Bücherei auf dem Heiderhof finanziert. Ein anderes Beispiel ist der Vorschlag, bei dessen Umsetzung öffentliche Plätze in Bonn mit bienenfreundlichen Pflanzen bestückt wurden. Und auch der Raum unter der Schmitthalle im Stadtbezirk Hardtberg wurde dank eines Bürgervorschlags renoviert.

Den eigenen Stadtbezirk aktiv gestalten

Oberbürgermeisterin Katja Dörner freut sich, dass der Bürgerdialog zum Haushalt 2021/2022 den Bonnerinnen und Bonnern nun erneut die Möglichkeit bietet, ihren Stadtbezirk mit Projektideen aktiv zu gestalten. „Mir ist es sehr wichtig, dass wir die Bonnerinnen und Bonner transparent über unsere Entscheidungen informieren und sie noch mehr als bislang an Vorhaben in ihrer Stadt beteiligen. Der Bürgerdialog zum Haushalt 2020/2021 leistet genau das. Er informiert über die Stadtfinanzen und ist zugleich ein attraktives Angebot, konkrete Bürgeranliegen in den Stadtbezirken umzusetzen“, so Dörner.

Der Bürgerdialog gliedert sich erneut in die drei Phasen „Vorschläge einreichen und bewerten“, „Prüfung der Vorschläge“ sowie „finale Abstimmung“. In der ersten Phase bis zum 7. Januar 2021 sind die Bonnerinnen und Bonner vier Wochen lang aufgefordert, auf der Beteiligungsplattform  www.Bonn-macht-mit.de (Öffnet in einem neuen Tab) Vorschläge einzureichen und die Ideen der Mitbürgerinnen und Mitbürger zu kommentieren. Vom 8. bis 17. Januar stimmen die Bürgerinnen und Bürger für die von ihnen bevorzugten Vorschläge ab.

Damit möglichst viele Anregungen am Ende umgesetzt werden können, prüft die Verwaltung in einer zweiten Phase vom 18. Januar bis 15. Februar die jeweils zehn besten Vorschläge aus den einzelnen Stadtteilen unter anderem darauf, ob sie grundsätzlich umsetzbar sind, ob die Stadt dafür zuständig ist oder ob die Projekte eventuell bereits unabhängig vom Bürgerdialog zum Haushalt verfolgt werden. Außerdem gibt sie eine Schätzung der Kosten ab, die bei der Umsetzung des Vorschlags anfallen würden.

Zwischen 16. Februar und 2. März können alle Bonnerinnen und Bonner zwei Wochen lang online über die als umsetzbar eingestuften Top-Vorschläge abstimmen. Die Bewertung erfolgt für jeden Stadtbezirk einzeln unter Berücksichtigung des zur Verfügung stehenden Budgets. Mit der Verabschiedung des Haushalts 2021/2022 wird der Rat der Stadt Bonn unter Beteiligung der Bezirksvertretungen auf der Grundlage der Bestenliste der Bürgerinnen und Bürger über die Vorschläge entscheiden. 

Wer keine Möglichkeit zur Online-Beteiligung hat, etwa weil keine Internetverbindung zur Verfügung steht, kann der Stadt Vorschläge für den Bürgerdialog zum Haushalt 2021/2022 auch per Post (Koordinierungsstelle Bürgerbeteiligung, Altes Rathaus, Markt 2, 53111 Bonn) oder telefonisch (0228 - 77 20 32 und 0228 – 77 20 47) übermitteln. Die auf diesen Wegen eingereichten Vorschläge übernimmt die Stadt auf die Beteiligungsplattform  www.Bonn-macht-mit.de (Öffnet in einem neuen Tab). Diese können dort dann genau wie die online eingereichten Vorschläge kommentiert und anschließend bewertet werden.

Aufgrund der Corona-Pandemie verzichtet die Stadt auf die geplanten Informationsveranstaltungen in den Stadtbezirken.

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