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Bundesstadt Bonn

Corona: Verschiebung der Zweitimpftermine bei Astrazeneca

Über weitere wichtige Aspekte rund um die Impfung gegen das Coronavirus informiert die Bundesstadt Bonn. So sind heute aufgrund geänderter Regelungen etwa 4000 Personen über die Verschiebung ihrer Zweitimpftermine bei Astrazeneca unterrichtet worden.

Mittlerweile sind in Bonn 65.034 Erstimpfungen, davon 38.936 im Impfzentrum im WorldCCBonn, durchgeführt worden. 24.140 Personen haben bereits ihre Zweitimpfung erhalten, davon 9.690 im Impfzentrum.

Die Ständige Impfkommission hat eine Empfehlung für die geänderte Vorgehensweise bei den Zweitimpfungen mit Astrazeneca herausgegeben. Neue Impfungen werden dort aktuell nur an über 60-jährige verabreicht mit einem Zweitimpftermin nach 12 Wochen. Unabhängig vom Alter sollen bei bereits durchgeführten Erstimpfungen die nun anstehenden Zweitimpfungen von 9 auf 12 Wochen verschoben werden. Das betrifft in Bonn etwa 4.000 Personen, die darüber heute vom Impfzentrum per E-Mail informiert worden sind.

Die Betroffenen bekommen automatisch einen neuen Termin zugewiesen und müssen dann nichts unternehmen. Die bisherige Terminbestätigung bleibt weiter mit gleicher Uhrzeit gültig, dann aber genau drei Wochen später. Die Impfung wird für die unter 60-jährigen mit einem mRNA-Impfstoff durchgeführt (Biontech oder Moderna), für die über 60-jährigen mit AstraZeneca. Wer trotz der Empfehlung von 12 Wochen an seinem Termin nach 9 Wochen festhalten möchte, muss nichts weiter tun als zu dem vereinbarten Termin ins Impfzentrum zu kommen. In diesen Fällen muss die Zweitimpfung mit AstraZeneca durchgeführt werden. Im Impfzentrum wird ein eigener Registrierungscounter „Zweitimpfung Sonder-/Berufsgruppen“ eingerichtet.

Impfung der Kontaktpersonen von Schwangeren

Die Gruppe der Kontaktpersonen von Schwangeren wurde am Freitag, 9. April, über die gynäkologischen Praxen und die Hebammen angesprochen und zur Terminbuchung aufgefordert. Dort sind in den ersten zwei Tagen auch bereits mehr als 500 Termine gebucht worden. Im Wesentlichen für diese Gruppe sind die gemäß Erlass möglichen 10 Prozent des zugewiesenen Impfstoffkontingents aktuell vorgesehen. Das Impfzentrum schätzt die Größe dieser Gruppe auf etwa 4.000 Personen.

Impfstoffkontingente für bestehende Sondergruppen

Für die seit mehreren Wochen bestehenden mehr als 30 Sondergruppen, in der Mehrzahl medizinisches Personal der Praxen und Personal aus Kitas, Grund- und Förderschulen, bestehen noch bis Anfang Mai Termine. Diese sind aber weitgehend ausgebucht. Sofern das Impfzentrum freie Impfstoffkapazitäten absehen kann, werden wieder neue Termine eingestellt. Außerdem ist beim Land weiterer Impfstoffbedarf für diese Gruppen angemeldet worden.

Positive Entwicklung bei Terminbuchungen

Nach Aufforderung an die Geburtsjahrgänge 1942 und 1943 einschließlich derer Partner ist die Buchungsentwicklung wieder sehr gut. Nach Kenntnis der Stadt ist es technisch möglich, dass bereits Personen der ersten Hälfte des Geburtsjahrgangs 1944 auf den Portalen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein Termine buchen können. Zur guten Terminauslastung im Impfzentrum hat die Stadt großes Interesse, dass – unabhängig vom Erhalt der Informationsbriefe, die den einzelnen Jahrgängen zugesendet werden - diese Möglichkeit bereits genutzt wird.

Hotline und Mailadresse

Die Stadt weist darauf hin, dass alle wichtigen Informationen im Internet unter  www.bonn.de/coronavirus (Öffnet in einem neuen Tab),  www.bonn.de/impfen (Öffnet in einem neuen Tab) und  www.bonn.de/impfzentrum (Öffnet in einem neuen Tab) abrufbar sind. Bei wichtigen Fragen und Anliegen kann man sich weiterhin an die bekannten Kontakte  fragen.impfenbonnde oder die Hotline 0228 – 71 75 wenden. Bei zahlreichen Anfragen handelt es sich um Priorisierungsanliegen, denen in fast allen Fällen nicht entsprochen werden kann. Die Stadt bittet darum, von diesen Anfragen abzusehen. 

Es wird auch daran erinnert, dass in Arztpraxen derzeit nur für Vorerkrankte nach § 3 der Corona-Impfverordnung Termine gemacht werden können. Anrufe der noch nicht berechtigten Gruppen sorgen in den Praxen für eine sehr hohe Arbeitsbelastung.

Inzidenzwert beträgt 136,5

Der Corona-Inzidenzwert für Bonn ist gestiegen. Er liegt am Montag, 12. April 2021, bei 136,5 bezogen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen beträgt 450. 

Seit 28. Februar 2020 wurden insgesamt 11.289 bestätigte Covid-19-Fälle verzeichnet. 10.229 Personen gelten als wieder genesen, 848 sind aktuell infiziert. 212 Menschen sind in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. 2.013 Bonnerinnen und Bonner befinden sich derzeit in Quarantäne.

In den Bonner Krankenhäusern liegen zurzeit 88 Menschen aus Bonn und dem Umland, die an Covid-19 erkrankt sind. 52 Patientinnen und Patienten werden auf Normalstationen betreut, 36 Personen liegen auf Intensivstationen, 28 von ihnen müssen beatmet werden.

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