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Bundesstadt Bonn

Nächste Runde „Jobwärts - einfach.besser.pendeln“

Auch in diesem Jahr engagiert sich die Region zusammen für Alternativen zum Auto für Berufspendelnde. Deutlich stressfreier und gesünder geht’s mit Pedelec und Fahrrad oder dem Öffentlichen Nahverkehr.

In dieser Woche haben die diesjährigen Mobilitäts-Testwochen begonnen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises sowie der Stadtverwaltungen Bonn und Troisdorf können dabei eine Alternative zum Auto „live“ ausprobieren. Landrat Sebastian Schuster, Bonns Oberbürgermeisterin Katja Dörner und Alexander Biber, Bürgermeister der Stadt Troisdorf, gaben gemeinsam mit den Jobwärts-Koordinatorinnen und -Koordinatoren der drei Verwaltungen den offiziellen Startschuss: „Nach dem mehr als erfolgreichen Start im vergangenen Jahr hoffen wir nun, dass sich der Trend weg vom Auto weiter festigt, und die Region auch in den kommenden Jahren nicht nur gut erreichbar bleibt, sondern einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.“

Die Testwochen sind Teil des Gemeinschaftsprogramms „Jobwärts -einfach.besser.pendeln“, das die Verkehrsbelastung in der Region nachhaltig verringern will. Bis Ende Oktober 2021 haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der teilnehmenden Arbeitgebenden die Chance, Pedelecs, Speed-Pedelecs, E-Kicks, E-Roller, Falträder und „Specials“ oder auch probeweise ein Jobticket zu testen und „am Stau vorbei“ stressfreier zur Arbeit zu kommen. Über Gutscheine von teilnehmenden Fahrradhändlern können die Teilnehmenden beispielsweise auch ein E-Lastenrad für drei Tage leihen und ausprobieren.

Jobwärts richtet sich an alle Unternehmen, Firmen und Betriebe aus der Region. Das Ziel: Die Verkehrsbelastung in der Region Bonn/Rhein-Sieg soll zur Rushhour morgens und am späteren Nachmittag deutlich reduziert werden. Dafür haben sich Kommunen, Arbeitgebende, Verkehrsunternehmen, Mobilitätsdienstleistende und andere Beteiligte zusammengeschlossen. Gemeinsam arbeiten sie an innovativen und attraktiven Mobilitätsangeboten, um möglichst viele Pendlerinnen und Pendler gezielt zu motivieren, ihr Auto stehen zu lassen.

Auch wenn die Situation auf den Straßen in der Region durch die Corona-Pandemie momentan entspannter ist, nehmen die Pendlerverkehre in der Region zu und anstehende Großbaustellen werden die Situation verschärfen. Einige Menschen sind durch die Pandemie auf das Fahrrad umgestiegen oder gehen zu Fuß. Diese Verlagerung könnte ein Impuls für die Zeit nach der Pandemie sein.

„Wir hoffen, dass viele Unternehmen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis bei Jobwärts mitmachen. Denn die vor und vermutlich auch nach der Pandemie angespannte Verkehrssituation ist ein elementares ökonomisches Problem in unserer Region“, betonen die Verwaltungsspitzen.

Mitmachen ist noch möglich!

Auch wenn Jobwärts schon in die Mobilitäts-Testwochen gestartet ist, ist teilnehmen immer noch möglich: Die Jobwärts-Initiatoren, der Rhein-Sieg-Kreis, die Bundesstadt Bonn und das Zukunftsnetz Mobilität NRW beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), rufen alle Arbeitgebende aus dem Kreisgebiet und der Bundesstadt Bonn dazu auf, bei Jobwärts mitzumachen. Neben den Mobilitätswochen können Arbeitgebende auch eine maßgeschneiderte Mobilitätsanalyse für ihren Standort und die Arbeitswege ihrer Mitarbeitenden erhalten. Ausführliche Informationen über alle Angebote gibt es unter  https://jobwaerts.bonn.de/ (Öffnet in einem neuen Tab). Interessierte Arbeitgebende können sich unter 0228 / 77 38 83 an das Jobwärts-Team wenden.

 

„Jobwärts - einfach.besser.pendeln“

Jobwärts ist ein Gemeinschaftsprogramm der Bundesstadt Bonn, des Rhein-Sieg-Kreises und des Zukunftsnetzes Mobilität NRW beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.

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