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Bundesstadt Bonn

Altes Wegekreuz als neuer Treffpunkt

Das alte Steinwegekreuz an der Ecke Stephanstraße / Kessenicher Straße in Dottendorf lädt Anwohner und Spaziergänger wieder zum Verweilen ein: Das Amt für Stadtgrün hat die kleine Grünfläche rund um das historische Kreuz im Dezember neugestaltet und ökologisch aufgewertet.

Bisher war die Fläche fast vollständig mit Sträuchern zugewachsen und häufig vermüllt. Die Wurzeln der extrem hochgewachsenen Bäume beschädigten zudem das angrenzende Haus, den Kanal und den Gehweg. Für die Neugestaltung der Fläche wurden die Bäume daher gefällt und die Sträucher entfernt. 

Das zuletzt unscheinbare alte Steinwegekreuz sollte wieder in den Vordergrund treten und den Bürgerinnen und Bürgern als Begegnungsort dienen. Dazu wurden links und rechts neben dem Kreuz jeweils eine Sitzbank und ein Mülleimer aufgestellt. Das vordere Drittel der rund 100 Quadratmeter großen Fläche erhielt ein Pflaster aus Naturstein, so dass Kreuz und Bänke bequem vom Gehweg aus zugänglich sind. 

Die Grünfläche wurde symmetrisch im Halbkreis um das Kreuz angelegt und mit Eibenhecken strukturiert. Bei der Pflanzenauswahl legten die Gärtnerinnen und Gärtner viel Wert auf eine insekten- und vogelfreundliche Bepflanzung: So wurden verschiedene Kleinsträucher wie Hortensien, Mahonien und Maiblumensträucher, ein Bereich mit Staudenmischpflanzung und 250 verwildernde Blumenzwiebeln in das Gesamtkonzept integriert. 

Als Ersatz für die gefällten Bäume wurden im hinteren Bereich außerdem drei Weißdorne gepflanzt. Der Weißdorn ist für die Tierwelt von hoher ökologischer Bedeutung: Für viele Vögel sind dessen rote Apfelfrüchte in strengen Wintern ein wichtiges Nahrungselement. In Gruppen oder als Hecke gepflanzt bietet der Weißdorn einen optimalen Nistplatz und sichert durch sein dorniges Geäst das Nest vor unliebsamen Feinden. Mehr als 100 Schmetterlingsarten dient der Weißdorn außerdem als Nahrungsquelle und Lebensraum.

Insgesamt hat die Neugestaltung der Fläche rund 35.900 Euro gekostet.

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Bildnachweise

  • Martin Rudolph/kommbio
  • Carmen Neff/Bundesstadt Bonn
  • Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • A. Mittelstaedt
  • Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn

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