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Bundesstadt Bonn

Masterplan Innere Stadt 2.0: Stadt beantragt Fördermittel

Zahlreiche bedeutende Städtebauprojekte möchte die Stadt Bonn in den Jahren 2020 bis 2027 realisieren. Der Rat der Stadt Bonn beauftragte am 26. September 2019 die Stadtverwaltung, fristgerecht bis Ende September 2019 beim Land Nordrhein-Westfalen Fördermittel zu beantragen.

Insgesamt werden 20 Maßnahmen zur Bezuschussung angemeldet. So soll beispielsweise die Rheinpromenade umgebaut werden. Die Umgestaltung, für die Gesamtkosten von rund 22,5 Millionen Euro geschätzt sind, soll in drei Bauabschnitten und unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger umgesetzt werden. Der zweite Bauabschnitt für die Grünfläche Stockentor bis Alter Zoll sind zwei Millionen Euro kalkuliert.

Während für den Bereich des Windeckbunkers mit seiner Grünfläche ein Strukturkonzept für eine Nachnutzung des Bunkers und eine Gestaltung des öffentlichen Raums erstellt wird, welche im Förderzeitraum erfolgen soll (Schätzkosten: 700.000 Euro), soll der Stiftsplatz für rund 900.000 Euro umgestaltet werden. In diesem Zusammenhang soll der Abschnitt der Kölnstraße, zwischen Wilhelmsplatz und Bertha-von-Suttner-Platz, attraktiver gestaltet werden (Schätzkosten 3,4 Millionen Euro).

Zuschüsse von bis zu 70 Prozent möglich

Im Zuge der Neuordnung des Viktoriakarrees ist beabsichtigt, die Franziskanerstraße und Stockenstraße umzubauen. Die Gesamtkosten werden auf 4,6 Millionen Euro geschätzt. Für die Unterbringung des Stadtmuseums werden Gesamtkosten von 8,6 Millionen Euro zur Förderung angemeldet. Der Umbau der Bornheimer Straße zwischen Alter Friedhof und Ellerstraße ist für fünf Millionen Euro geplant, Rheingasse (1,2 Millionen Euro) und Brüdergasse (1,7 Millionen Euro) werden umgebaut. Und auch die Achse Immenburgstraße soll für 5,6 Millionen Euro städtebaulich aufgewertet werden.

Die Stadt Bonn hofft auf eine Bezuschussung der Projekte von 70 Prozent. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass nicht alle Kostenanteile der Projekte förderfähig sind.

Der Beschluss des Rates steht unter dem Vorbehalt der Anhörungen des Kulturausschusses, des Wirtschaftsausschusses, des Umweltausschusses, der Bezirksvertretung Bonn und der Empfehlung des Planungsausschusses, die sich im Laufe des Oktobers mit dem Masterplan befassen werden.

Hintergrund

Der Masterplan Innere Stadt Bonn wurde Mitte 2013 beschlossen und stellt im Grundsatz die Programmatik der Innenstadtentwicklung für mindestens 15 Jahre dar. Aufbauend auf den intensiven Erarbeitungsprozess hat die Stadt Bonn für die Jahre 2014 bis heute Städtebaufördermittel beantragt und bewilligt bekommen. Der Förderzeitraum für den ersten Förderantrag (Masterplan 1.0) endet im Jahr 2019. Aktuell werden daraus noch die Maßnahmen Remigiusplatz und Umgestaltung Grünfläche Stockentor bis Alter Zoll, 1. Bauabschnitt, finanziert.

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