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Bundesstadt Bonn

30 Jahre IPC: Bonn im Zeichen der paralympischen Bewegung

Eine Woche lang, von Montag bis Sonntag, 21. bis 27. Oktober 2019, steht Bonn ganz im Zeichen der paralympischen Bewegung. Aus Anlass seines 30-jährigen Bestehens – davon 20 Jahre am Standort Bonn – veranstaltet das Internationale Paralympische Komitee (IPC) seine Generalversammlung mit einer Reihe von begleitenden Veranstaltungen in diesem Jahr in Bonn.

Oberbürgermeister Ashok Sridharan: „Nicht nur das Internationale Paralympische Komitee hat doppelt Grund zur Freude, sondern auch die Stadt Bonn: Denn das IPC bereichert die internationale Familie in Bonn um eine ganz besondere Komponente. Der paralympische Spirit wird seit 20 Jahren mit viel Engagement von Bonn aus in die Welt getragen. Und deshalb freue ich mich umso mehr über das klare Bekenntnis zum Standort Bonn, den das IPC mit seinem bevorstehenden Umzug in größere Räume ablegt. Ich danke dem Land Nordrhein-Westfalen, dass es die ehemalige Landesvertretung für das IPC zur Verfügung stellt, und dem Bund für die Unterstützung bei der Suche.“

Bei der Generalversammlung am Samstag und Sonntag, 26. und 27. Oktober 2019, im World Conference Center Bonn präsentieren Organisationskomitees für zukünftige Paralympische Spiele ihre Ideen. Außerdem diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Verbandsrichtlinien und Verfahrensfragen.

Am Donnerstag und Freitag, 24. und 25. Oktober 2019, veranstaltet das IPC eine Konferenz. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie die Arbeit des IPC die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen voranbringt. Dafür werden außerdem Best-Practice-Beispiele aus der Paralympischen Bewegung präsentiert.

Mit einem Galadinner und rund 500 Gästen feiert das IPC am Donnerstagabend, 24. Oktober 2019, im Kameha Grand Hotel sein 30-jähriges Bestehen und 20 Jahre am Standort Bonn. Am Freitagabend, 25. Oktober 2019, verleiht das IPC im World Conference Center Bonn seine Sport- und Medienpreise 2019 für besondere Leistungen bei den Winterspielen in Pyeongchang 2018.

Neben der Konferenz und der Generalversammlung organisiert das IPC am Montag, 21., und Mittwoch, 23. Oktober 2019, Dokumentarfilmvorführungen in der Stadt. Die Dokumentationen zeigen Para-Athletinnen und -Athleten beim Training für Großveranstaltungen. Am Mittwoch veranstaltet das IPC im Wissenschaftszentrum außerdem eine Medien- und Marketingkonferenz für rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) in Bonn

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) wurde am 22. September 1989 als internationale gemeinnützige Organisation gegründet und ist eine athletenorientierte Organisation, die sich aus einem gewählten Verwaltungsrat, einem Managementteam und verschiedenen ständigen Ausschüssen und Räten zusammensetzt. Seit 1999 hat das IPC seinen Hauptsitz in Bonn.

Die Hauptaufgabe des IPC besteht darin, seine mehr als 200 Mitglieder bei der Entwicklung des Parasports zu unterstützen und die soziale Integration zu fördern. Außerdem stellt es die erfolgreiche Organisation der alle vier Jahre stattfindenden Paralympischen Spiele sicher und fungiert als internationaler Verband für zehn Parasportarten.

Seit den ersten Spielen in Rom, Italien, 1960, an denen 400 Athletinnen und Athleten aus 23 Nationen teilnahmen, sind die Paralympics in Größe und Umfang stark gewachsen. Heute bietet die Veranstaltung eine Plattform für Para-Athleten mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen, um ihre herausragenden Fähigkeiten vor Millionen von Zuschauern und Milliarden von Fernsehzuschauern zu präsentieren. Zu den Sommerspielen in Rio 2016 kamen mehr als 4.300 Para-Sportlerinnen und Sportler aus 160 Ländern.

Am Hauptsitz in Bonn sind rund 123 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Sie kümmern sich um alle Geschäftsangelegenheiten im Zusammenhang mit der Paralympischen Bewegung.

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Bildnachweise

  • Sascha Engst/Bundesstadt Bonn
  • IPC
  • Cocoondance Bonn
  • Martin Baumann/Oro Verde

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