Inhalt anspringen

Bundesstadt Bonn

Viktoriabrücke: Thomastraße vorübergehend gesperrt

Anfang Dezember 2019 stehen im Zuge der derzeit laufenden Sanierung der Viktoriabrücke weitere Kran-, Montage- und Schweißarbeiten an. Dieses Mal im Bereich der Thomastraße, bei der sich Sperrungen und Behinderungen nicht vermeiden lassen.

Von Freitag, 6. Dezember 2019, ab 17 Uhr bis Mittwoch, 11. Dezember 2019, 6 Uhr, muss die Thomastraße in diesem Abschnitt für den Aufbau eines 400-Tonnen-Krans und die notwendigen Arbeiten über der Straße komplett gesperrt werden.

Das zuständige Tiefbauamt der Stadt Bonn hat sich nach sorgfältiger Abwägung trotz des Weihnachtsgeschäfts aus Verkehrssicherheitsgründen und wegen des beengten Baufelds für die technisch und logistisch höchst anspruchsvollen Arbeiten zu dieser einschneidenden Maßnahme entschlossen. Die Aufrechterhaltung des Verkehrs ist angesichts der Art der Arbeiten nicht möglich.

Eine Verschiebung der Arbeiten beispielsweise in den Januar hätte zur Folge, dass die nächsten Sperrpausen der Deutschen Bahn nicht erreicht werden, was einen längeren Baustillstand bedeuten würde. Auf die Sperrung der Thomastraße hatte das Tiefbauamt im Vorfeld bereits hingewiesen.

In der Sperrzeit wird eine örtliche Umleitung über Ellerstraße und Bornheimer Straße eingerichtet.

Die Maßnahmen im Einzelnen

Ab der Nacht von Freitag, 6. Dezember, auf Samstag, 7. Dezember 2019, werden die letzten Teilstücke des östlichen Brückenüberbaus der Viktoriabrücke im Bereich der Thomastraße eingebaut. Aufgrund der größeren Bauteilgewichte von jeweils zirka 60 Tonnen wird der Brückenkasten in zwei Teilstücken auf Gerüsttürmen über der Thomastraße abgelegt und von einer Arbeitsplattform vor Ort verschweißt.

Für die Arbeiten wird ein 400-Tonnen-Kran auf der Thomastraße aufgebaut. Zum Einbau der Brückenträger wird der Stadtbahnverkehr durch Ausweitung der Zugpausen mehrfach kurzzeitig unterbrochen. Der zweite Brückenkastenteil liegt über Gehweg und Straßenfläche und kann ohne Beeinflussung der Stadtbahn eingebaut werden.

Ab Mittwochmorgen, 11. Dezember, sind die Montagen soweit abgeschlossen, dass die Stützgerüste entfernt werden können und die Durchfahrt über die Thomastraße wieder freigegeben werden kann.

Nach diesen Arbeiten ist das zirka zwölf Meter breite Brückendeck montiert. In den nächsten Schritten wird die tragende Bewehrung auf den Fertigteilplatten verlegt, die Übergangskonstruktion eingebaut und die Brückenplatte betoniert. Es folgt die Asphaltierung der Fahrbahn, die Betonierung des Geh- und Radwegs sowie die Montage der Geländer.

Brückenhälfte bis Frühsommer 2020 fertig

Im Frühsommer 2020 soll die erste fertiggestellte Brückenhälfte in Betrieb genommen werden. Die Situation der Fußgänger und Radfahrer wird sich dann in einem ersten Schritt verbessern, da sie auf dieser Seite einen mit rund drei Metern wesentlich breiteren Weg als derzeit gemeinsam nutzen können. Es folgen der Abbruch und Neubau der zweiten Brückenhälfte. Das Gesamtprojekt soll Ende 2021/Anfang 2022 abgeschlossen sein. Die geschätzten Kosten liegen bei rund 45 Millionen Euro.

Die Stadt bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die anstehenden Nachtarbeiten und Verkehrseinschränkungen, ohne die eine Abwicklung der Maßnahme unter diesen beengten Randbedingungen und Sondereinflüssen wie dem Bahnbetrieb im innerstädtischen Bereich und den eng getakteten Sperrpausen der Deutschen Bahn nicht möglich wäre.

Merken & teilen

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Bundesstadt Bonn
  • Repro: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • Giacomo Zucca / Bundesstadt Bonn
  • Giacomo Zucca / Bundesstadt Bonn

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet. Mehr erfahren ...