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Bundesstadt Bonn

Stadt erwartet 2020 bis 2023 Plus bei Steuereinnahmen

Mit einem leichten Minus im Jahr 2019, dafür aber mit einem deutlichen Plus in den Jahren 2020 bis 2023 rechnet die Stadtverwaltung bei den Steuereinnahmen auf Basis der aktuellen Steuerschätzung des Arbeitskreises „Steuerschätzungen“.

Aufgrund der prognostizierten konjunkturellen Entwicklung und vor dem Hintergrund der stark ausgeprägten individuellen Entwicklung in Bonn in den zurückliegenden beiden Jahren geht die Stadtverwaltung bei der Gewerbesteuer von einem Minus von 5,5 Millionen Euro im laufenden Jahr gegenüber dem Ansatz von insgesamt 251,3 Millionen Euro aus. Dafür dürften sich die Ansätze von 2020 bis 2023, die pro Jahr auf 226,3 bis 238,6 Millionen Euro prognostiziert wurden, um 20,5 bis 26,1 Millionen Euro jährlich verbessern.

Beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer werden durchweg leicht schlechtere Ergebnisse erwartet, da durch das Familienleistungsgesetz die Kommunen insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro weniger erhalten werden. Dadurch werden voraussichtlich 2019 etwa 2,2, Millionen Euro, 2020 rund 2,5 Millionen Euro, 2021 circa 4,7 Millionen Euro, 2022 5,6 Millionen Euro und 2023 etwa 6,5 Millionen Euro weniger Einkommensteuer-Anteil erzielt. Die bisherigen Ansätze lagen bei 204 bis 246 Millionen Euro pro Jahr.

Angepasst worden sind auch die Schätzungen für den Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer. In diesem Jahr ist von einem deutlichen Plus von 4,8 Millionen Euro bei einem Ansatz von 43,6 Millionen Euro auszugehen, da die Übernahme der Kosten der Unterkunft für Flüchtlinge bis Ende 2019 verlängert worden ist. In den Jahren 2020 bis 2023 werden für diese Aufgabe weniger Einnahmen von jährlich 800.000 Euro bis 1,2 Millionen Euro erwartet, bei bisherigen Ansätzen zwischen 44,6 und 46,8 Millionen Euro.

Bei der Grundsteuer werden sich keine Änderungen ergeben. Hier ist nach wie vor mit Erträgen zwischen 94,5 Millionen Euro im Jahr 2019 und 96,3 Millionen Euro im Jahr 2023 auszugehen.

Unter dem Strich bedeuten die positiven wie negativen Auswirkungen bei Gewerbe-, Einkommen- und Umsatzsteuer: Ein Minus von 2,9 Millionen Euro im Jahr 2019, ein Plus von 16,2 Millionen Euro im Jahr 2020, 17,6 Millionen Euro mehr im Jahr 2021 sowie in den Jahren 2022 und 2023 zusätzliche Einnahmen in Höhe von 18,1 und 18,4 Millionen Euro.

 

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