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„Deine Stimme kann mehr“ – Kampagne zur Europawahl startet

OB Sridharan und Jochen Pöttgen, Leiter der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn, rufen gemeinsam dazu auf, am 26. Mai 2019 wählen zu gehen.

Jochen Pöttgen und OB Sridharan präsentieren ein Kampagnenmotiv zur EU-Wahl

„Deine Stimme kann mehr. Nutze sie. Für dich. Für Europa.“ – so lautet der Slogan, mit dem die Europäische Kommission und die Stadt Bonn auf Plakaten für die Europawahl werben. Als Motive wurden jubelnde und singende Menschen ausgewählt – auf der Opernbühne oder auf einem Rockkonzert.  Insgesamt 34 Mega-Light-Poster und 126 City-Light-Poster sollen die Bonnerinnen und Bonner in den kommenden zwei Wochen dazu motivieren, ihre Stimme zu nutzen und am Sonntag, 26. Mai 2019 von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Jochen Pöttgen, Leiter der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn, und Oberbürgermeister Ashok Sridharan appellieren gemeinsam dafür, Europa die Bedeutung zukommen zu lassen, die es verdient. „Die Europawahl ist die größte internationale Wahl der Welt, bei der es um viel geht. Jede Stimme für Europa zählt. Ich freue mich ganz besonders, dass die weltoffene Stadt Bonn mit der Kampagne ein Zeichen dafür setzt, am 26. Mai wählen zu gehen", sagt Jochen Pöttgen.

Bonn hat von rund 30 Millionen Euro EU-Fördergeldern profitiert

Denn Europa hat viel mit Bonn und jedem einzelnen Menschen dort zu tun. Auch die Bundesstadt profitiert, beispielsweise durch Fördergelder. Rund 30 Millionen Euro sind in den vergangenen Jahren für Projekte in Bonn geflossen. Zum Beispiel für das Projekt MONICA, das unter anderem jüngst bei Rhein in Flammen zum Sicherheitskonzept beigetragen hat. Dank EU-Gelder konnten große Naturgebiete auf lange Zeit im Projekt „Grünes C“ gesichert werden und der Naherholung dienen.

„Europa macht sich zurzeit nicht gut in den Schlagzeilen - Populismus, Brexit, schwindende Solidarität, umstrittene Entscheidungen, wie kürzlich die Urheberrechtsreform, und eine gespaltene Gesellschaft. All das verleidet vielen das Thema Europa und drängt die großartigen Erfolge dieser einzigartigen Gemeinschaft in den Hintergrund“, sagt der Oberbürgermeister.

Europa-Punkt der Kommission bietet Information und Gesprächsmöglichkeiten

Um Europa gemeinsam zu stärken, müsse immer wieder das Gespräch mit den Menschen gesucht und ihren Ängsten begegnet werden. „Hier leisten Sie im Europa-Punkt, im Herzen der Stadt,  unverzichtbare Arbeit. Ich wünsche mir, dass viele Menschen den Weg dorthin finden und sich ihr eigenes Bild von Europa machen“, dankte Oberbürgermeister Sridharan dem Leiter des Bonner EU-Büros Jochen Pöttgen.

Auch Bonn hat, wie andere Kommunen, die Herausforderung angenommen, die Stadt mit der höchsten Wahlbeteiligung bundesweit zu werden. „Ich rufe die Bonnerinnen und Bonner auf, ihrer Stadt alle Ehre zu machen und sich an der #bonnchallenge zu beteiligen – gehen Sie wählen am 26. Mai 2019 und geben Sie Ihre Stimme für unser Europa ab“, so der OB.

Die Plakate sind im Zuge eines studentischen Projektes von Professor Thilo Harth, Professor für Didaktik an der Fachhochschule Münster, in Zusammenarbeit mit der Münster School of Design im Wintersemester 2018/19 entstanden. 27 Studierende aus dem dritten Semester erarbeiteten unter der Leitung von Paul Biciste und unterstützt von Jakob Maser als Sachverständiger aus der beruflichen Praxis die Motive. Neun Plakatreihen zu europäischen Fragen und Zusammenhängen sind dabei entstanden, aus denen drei Sieger-Entwürfe ausgewählt wurden.

Der Kampagne angeschlossen haben sich – mit unterschiedlichen Motiven - Gelsenkirchen, Saarbrücken, Krefeld, Kamen, Lünen, Aachen, Rhein-Kreis Neuss, Chemnitz und der Rhein-Sieg Kreis.

Über den Kurzlink www.bonn.de/europawahl finden Interessierte alle Informationen zum Thema. Darüber hinaus leitet der Schnelleinstieg „Europawahl“ auf der Startseite direkt zu den Inhalten rund um die Europawahl.

Die Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn

Die regionale Vertretung versteht sich als Bindeglied zwischen der Kommission in Brüssel und der Öffentlichkeit vor Ort. Dazu sucht sie den Dialog mit der Öffentlichkeit, den Medien und der Politik. Der Informationsservice im Europa-Punkt am Bertha-von-Suttner-Platz beantwortet Fragen zu allen EU-Themen und versorgt Interessierte mit Informationsmaterial und empfängt Besuchergruppen in Bonn.

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Bildnachweise

  • Sascha Engst/Bundesstadt Bonn

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