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Bundesstadt Bonn

„Die sizilianische Vesper“ feiert Premiere im Opernhaus Bonn

Giuseppe Verdis „Die sizilianische Vesper“ feiert am Samstag, 25. Mai 2019, um 19.30 Uhr in einer Neuinszenierung von David Pountney Premiere im Opernhaus Bonn.

Neben Anna Princeva, die als Hélène ihr Rollendebüt gibt, sind der italienische Tenor Leonardo Caimi als Henri, Mark Morouse als Guy de Montfort und Pavel Kudinov als Jean Procida in den Hauptrollen zu sehen. Am Pult des Beethoven-Orchesters Bonn steht Will Humburg. Nach dem Zyklus mit vier Frühwerken des Komponisten in den vergangenen Jahren eröffnet diese Produktion am Theater Bonn eine neue Reihe mit drei zentralen Werken aus der mittleren Schaffensperiode Giuseppe Verdis.

Als „Sizilianische Vesper“ werden die Massaker bezeichnet, die um Ostern 1282 in Palermo von der einheimischen Bevölkerung an den französischen Besatzern unter Karl I. verübt wurden. Der Widerstandskämpfer Henri ist in Herzogin Hélène verliebt, deren Bruder vom französischen Gouverneur getötet wurde. Hélène möchte Henris Liebe erwidern, wenn dieser den Tod ihres Bruders rächt. Als Zeichen des Friedens setzt der Gouverneur die Eheschließung zwischen Hélène und Henri an. Doch die Hochzeitsglocken dienen als Signal für das Gemetzel an den Franzosen.

Mit diesem 1855 in Paris uraufgeführten Werk bedient sich Verdi aller Mittel, die zum Stil und Traditionen der Gattung der französischen Grand Opéra gehören – ohne dabei seine eigene Handschrift zu leugnen.

Weitere Infos: www.kunstmuseum-bonn.de

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Bildnachweise

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  • Beethoven-Haus Bonn
  • Foto : Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • Beethoven Orchester Bonn

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