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Bundesstadt Bonn

OB Sridharan in Brüssel: "Beethoven kommt 2020 zurück nach Bonn"

BONN - Die Landesvertretung Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union in Brüssel stand am Dienstag, 19. März 2019, ganz im Zeichen des Beethoven-Jubiläums. Auf Einladung von Hans H. Stein, Leiter der Landesvertretung, stellten Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Christian Lorenz, der künstlerische Geschäftsführer der Beethoven-Jubiläums GmbH, das Programm des Festjahres 2020 vor. Dann begeht Bonn - und mit ihm die ganze Welt - den 250. Geburtstag des Komponisten.

„Beethoven hat 1792 Bonn verlassen, aber ich bin sicher, zu seinem 250. Geburtstag kehrt er zurück“, sagte Oberbürgermeister Ashok Sridharan bei seinem Grußwort. Beethoven sei der „vielleicht größte Botschafter für die Ideale eines vereinten Europas“. Er habe sich schon früh für die Ideale der französischen Revolution begeistert. „Es ist sicher kein Zufall, dass der Chorsatz der 9. Symphonie die offizielle Europahymne ist“, so Sridharan.

Der 250. Geburtstag Beethovens sei „ein Grund zu feiern“, sagte Stein zur Begrüßung, „in Bonn, in Wien, aber auch in ganz Europa, denn seit 73 Jahren ist Westeuropa von Kriegen verschont geblieben. Zu Beethovens Zeiten geradezu unvorstellbar.“ Die „Ode an die Freude“ sei auch eine „Ode an den Frieden“.

Christian Lorenz umriss die Grundgedanken des Festjahres:  „Beethovens Musik begeistert, reißt mit und fordert immer wieder heraus. Sie gilt als Inbegriff der Menschlichkeit. Das Jubiläumsjahr bietet neben großartigen Musikerlebnissen daher Chancen für die Verständigung über gesellschaftliche Identitäts- und Zukunftsthemen. Von Beethoven ausgehend und auf vielfältige Weise zu ihm hinführend, werden in Hunderten von Veranstaltungen, entlang der fünf prägenden Leitthemen B-T-H-V-N, bewährte, neue, manchmal visionäre und oft staunenswerte Sichten auf Beethoven erlebbar gemacht.“

In der Landesvertretung NRW steht nun auch eine Beethoven-Statue, die an den Komponisten der Europa-Hymne erinnert.

Eine Verwaltungsdelegation hielt sich auf Einladung der Europäischen Kommission in der „Hauptstadt Europas“ auf, um sich unter anderem über Themen zu informieren, die Auswirkungen auf die Kommunen haben. Auch ein Gespräch mit dem Generalsekretär der Europäischen Kommission, Martin Selmayr, stand auf dem Programm.

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  • BTHVN 2020

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