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Auftrag für Bürgerbeteiligung zu Bonner Bädern vergeben

Die Gesellschaft für Bürgergutachten erhält den Auftrag das Bürgerbeteiligungsverfahren zur Bonner Bäderschlandschaft durchzuführen. Das hat der Rat in seiner Sitzung am Donnerstag, 28. März 2019, beschlossen.

Nach den beiden Bürgerentscheiden zur Bonner Bäderlandschaft in 2017 und 2018 soll ein neues Gesamtkonzept für die Bäder erarbeitet werden. "Wir streben eine breite, gesellschaftliche Zustimmung an und rufen die Bonnerinnen und Bonner auf, sich zu beteiligen", so Sport- und Kulturdezernentin Dr. Birgit Schneider-Bönninger.

Die Verwaltung hatte zu Beginn des Jahres zehn Firmen zur Angebotsabgabe aufgefordert. Drei Firmen haben frist- und formgerecht Angebote und Beteiligungskonzepte vorgelegt. Der Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger hat Mitte März die Vergabe an die Gesellschaft für Bürgergutachten (GfB) empfohlen wegen des schlüssigen Gesamtkonzepts.

Überzeugt hat die Gesellschaft aus München, die mit dem Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung der Universität Wuppertal kooperiert, mit der starken Einbindung der Öffentlichkeit und wichtiger Akteure, einem multimedialen Ansatz sowie einem hohen Technikeinsatz bei der Durchführung. So soll zum Beispiel während der Planungszellen E-Voting durchgeführt werden.

Ablauf der Beteiligung

Zum mehrstufigen Konzept gehören eine große Auftaktveranstaltung, eine Planungswerkstatt und ein Runder Tisch. Die Vorschläge und Hinweise der Bürgerinnen und Bürger sollen im Laufe des Verfahrens mit Unterstützung weiterer Akteure und Zielgruppen verdichtet und in der Abschlussphase von parallelen Planungszellen bearbeitet werden.

Das Verfahren wird auf dem städtischen Partizipationsportal www.bonn-macht-mit.de abgebildet. Über die Plattform sollen sich die Bürgerinnen und Bürger informieren und in Dialog treten können, außerdem dient sie zur Dokumentation des Verfahrens. 

Bürgergutachten soll Ende 2019 vorliegen

Ende des Jahres 2019 soll ein sogenanntes Bürgergutachten vorliegen, das die Empfehlungen aus der Bürgerschaft zusammenfasst und eine Entscheidungsgrundlage für die Politik darstellt.

Der Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und Lokale Agenda hatte die Verwaltung im Herbst 2018 beauftragt, ein Konzept für eine Bürgerbeteiligung zur Gestaltung der Bonner Bäderlandschaft vorzulegen.

Zur Umsetzung des Bäderkonzeptes steht die derzeit bereits im Haushalt veranschlagte Bäderpauschale in Höhe von rund 26 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere Mittel, die zur Umsetzung des Bäderkonzeptes notwendig werden, müssen überplanmäßig bereitgestellt werden.

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