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Bundesstadt Bonn

12. Bonner Dialog für Cybersicherheit mit Ulrich Kelber

Die Veranstaltung am Donnerstag, 4. Juli 2019, steht ganz im Zeichen von Datensicherheit und der Rolle des Datenschutzes bei internetbasierten Straftaten.

Datendiebstahl betrifft nicht nur große Unternehmen - jeder Nutzer elektronischer Kommunikationsmittel kann davon betroffen sein, dass illegal Daten kopiert werden und Täter sich so Zugang zu geheimen oder personenbezogenen Informationen verschaffen. Auch die „Doxing-Affäre“, also das Hacken und Veröffentlichen privater Daten von Prominenten und Politikern, hat gezeigt, dass viele Nutzer nicht in der Lage sind, sich selbst und ihre sensiblen Daten vor illegalen Zugriffen hinreichend zu schützen.

Unter dem Titel „Datendiebstahl, Doxing & Leaks“ geht der 12. Bonner Dialog für Cybersicherheit (BDCS) der Frage nach, wie wir wieder die Kontrolle über unsere Daten zurückerlangen. Welche Rolle spielen hierbei der Datenschutz und die EU-Datenschutzgrundverordnung, die vor mehr als einem Jahr eingeführt wurde und einen europaweit einheitlichen Rechtsrahmen für die Verarbeitung personenbezogener Daten vorgibt?

Die Keynote zu dem Thema hält Ulrich Kelber, Deutschlands oberster Datenschützer und ehemaliger Bonner Bundestagsabgeordneter, unter dem Titel „Informieren, sensibilisieren, beraten - Aufgaben des Datenschutzes gegen internetbasierte Straftaten“.

In der anschließenden Publikums-Podiumsdiskussion stehen neben Ulrich Kelber unter anderem Dirk Backofen, Leiter Telekom Security und Vorsitzender des Cyber Security Cluster Bonn, die Bonner Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa, Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider als Expertin für Daten- und Informationsrecht und der freie Journalist Michael Gessat zu dem Thema Rede und Antwort.

Die öffentliche und kostenfreie Veranstaltung findet am Donnerstag, 4. Juli 2019, von 17.30 bis 20.30 Uhr im Hörsaal 2 des Universitätscampus Poppelsdorf, Endenicher Allee 19c, statt. Der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung wird unter  https://www.fkie.fraunhofer.de/bdcs gebeten.

Im Anschluss an den thematischen Austausch folgt ein Get together, bei dem Gespräche und Diskussionen fortgesetzt werden können.

Über den „Bonner Dialog für Cybersicherheit“ (BDCS)

Die Digitalisierung in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft hat Deutschland und die Industrienationen in nur wenigen Jahren grundlegend verändert. Aus diesem Grund steht auch die Cyber- und IT-Sicherheit immer mehr im Fokus und wurde längst auf staatlicher und industrieller Ebene zur Chefsache erklärt. Tagtäglich werden Cyberangriffe auf staatliche Einrichtungen, Unternehmen und kritische Infrastrukturen dank hervorragender Cyber- und IT-Sicherheit erfolgreich abgewehrt.

In Bonn, am führenden Cyber Security Standort Europas, wurde 2018 das Cyber Security Cluster Bonn gegründet, das alle in der Region Bonn/Rhein-Sieg ansässigen Security-Einrichtungen aus Wissenschaft, Forschung und Lehre, Wirtschaft, Behörden und öffentlichen Institutionen bündelt. Ziel der Initiative ist es, dazu beizutragen, die Region Bonn/Rhein-Sieg zu einem international beachteten Cyber Security-Standort auszubauen.

Folgerichtig hat das Cyber Security Cluster Bonn auch die Schirmherrschaft für den „Bonner Dialog für Cybersicherheit“ übernommen, der 2013 von der Deutschen Telekom und dem Fraunhofer FKIE ins Leben gerufen wurde, um den Dialog über den aktuellen Stand von Forschung und Technologie zu intensivieren. Längst hat sich der Kreis der Organisatoren dieses Veranstaltungsformats um wichtige Player, wie zum Beispiel die Stadt Bonn, die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg und die Allianz für Cybersicherheit erweitert.

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