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Bundesstadt Bonn

Sanierung des Hardtbergbades: Rat beschließt Vorentwurf

Der Rat der Stadt Bonn hat in seiner Sitzung am 4. Juli 2019 die Vorentwurfsplanung für die Sanierung und Erweiterung des Hardtbergbades beschlossen – vorbehaltlich der Beratung im Betriebsausschuss SGB am 10. Juli 2019.

Diese besteht aus unterschiedlichen Modulen: Sanierung des Hardtbergbades im Bestand (Modul 1), Erweiterung des Bades um ein zusätzliches Lehrschwimmbecken (Modul 2), Sanierung des Freibades (Modul 3) sowie Erweiterung des Bades um einen Familienbereich, eine Ganzjahresrutsche und eine Boulder-Wand (Module 4 bis 8). Mit dem vom Rat gefassten Beschluss wird die Stadtverwaltung nun für die Module 1 bis 3 die nächsten Planungsschritte beauftragen. Die Vorschläge für die Module 4 bis 8 werden in den gestarteten Bürgerbeteiligungsprozess zur Bonner Bäderlandschaft einfließen.

Energetische Sanierung

Bei Modul 1 wird der Hallenbad-Teil grundlegend energetisch saniert. So werden Dach, Gebäudehülle und technische Gebäude-Ausstattung vollständig erneuert. Dies wird unter anderem zu Energie-Einsparungen führen. Im Zuge der Sanierung wird zudem die Barrierefreiheit verbessert. Die Kostenschätzung beläuft sich auf rund 15,4 Millionen Euro. Ein Risiko-Zuschlag sowie Baupreissteigerungen bis zum Jahr 2021 sind hierbei berücksichtigt.

Zusätzlich wird das Hardtbergbad für etwa 2,8 Millionen Euro (ebenfalls inklusive Risiko-Zuschlag und Baupreissteigerungen bis zum Jahr 2021) ein zusätzliches Lehrschwimmbecken erhalten (Modul 2). Langfristig könnte es das Lehrschwimmbecken in der Derletalschule ersetzen. Das aufgrund technischer Mängel seit Herbst 2017 geschlossene Lehrschwimmbecken in der Derletalschule soll deshalb für eine Übergangszeit von einigen Jahren ertüchtigt werden, damit es während der Bauzeit im Hardtbergbad wieder nutzbar wird.

Beckenköpfe im Freibad erneuern

Im Bereich des Freibades (Modul 3) müssen sämtliche Beckenköpfe erneuert sowie einige Schäden an den vorhandenen Leitungen behoben werden. Zwei Schwallwasserbehälter unterhalb des großen Außenbeckens bedürfen einer Betonsanierung. Hier werden Sanierungskosten von etwa 3,7 Millionen Euro erwartet, bei denen auch ein Risiko-Zuschlag und Baupreissteigerung bis zum Jahr 2021 berücksichtigt ist.

Bäderpauschale

Die benötigten Mittel in Höhe von insgesamt rund 22 Millionen Euro werden aus der zur Verfügung stehenden so genannten Bäderpauschale über rund 26 Millionen Euro gedeckt. Somit wird bereits ein Großteil dieser Pauschale zur Sanierung des Hardtbergbades in Anspruch genommen. Für weitere Sanierungsmaßnahmen in die Bonner Bäderlandschaft wird die Verwaltung nach Abschluss des jetzt beginnenden Bürgerbeteiligungsverfahrens für den nächsten Haushaltsplan die erforderlichen Mittel anmelden.

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Bildnachweise

  • Giacomo Zucca/Bundesstadt Bonn
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  • Deutsche Schwimmkakademie
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  • Q/Fotolia.com

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