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Bundesstadt Bonn

Tipps zum Umgang mit der Hitze

Wegen der anhaltend hohen Temperaturen geben Rettungsdienst und Gesundheitsamt Tipps, welche die Hitze ganz besonders für Risikogruppen erträglicher machen sollen. Auch zur Brandgefahr gibt es Hinweise der Feuerwehr und das Amt für Stadtgrün informiert, wie den Straßenbäumen geholfen werden kann.

Bei langen Hitzeperioden im Sommer sind insbesondere Ältere und Kranke, aber auch Säuglinge und Kleinkinder stärker gefährdet. Das Gesundheitsamt und der Rettungsdienst der Feuerwehr empfehlen:

  • Mindestens zwei bis drei Liter pro Tag zu trinken, möglichst Mineralwasser oder verdünnte Säfte. Koffeinhaltige Getränke und Alkohol sollten eher vermieden werden.
  • Am besten leichte Kost zu sich zu nehmen und den Mineralverlust zum Beispiel durch salzhaltige Lebensmittel auszugleichen.
  • Körperliche Anstrengungen zu meiden und im Schatten zu bleiben; in der Sonne stets eine Kopfbedeckung zu tragen.
  • Körperlichen Aktivitäten im Freien möglichst auf die Morgen- oder Abendstunden zu legen. Übrigens: Solange die Sommerzeit gilt, wird das Temperaturmaximum des Tages erst gegen 17 Uhr erreicht.
  • Den Sonnenschutz - gerade bei Kindern - nicht zu vernachlässigen. Verbrennungen sind sehr schmerzhaft und entziehen dem Körper zusätzlich Flüssigkeit.
  • Weite und luftige Kleidung zu tragen, damit der Körper überschüssige Wärme abgeben kann.

Von einer Abkühlung im Rhein wird nochmals mit Nachdruck abgeraten. Strömung, Strudel und die kühle Wassertemperatur sind nicht zu unterschätzen und können selbst geübte Schwimmer in Lebensgefahr bringen. Die Bonner Freibäder sind noch bis Anfang September geöffnet, nur das Melbbad ist ganz aktuell geschlossen. Hier gibt es Infos zur Lage und den Öffnungszeiten: www.bonn.de/baeder.

Was tun gegen die Brandgefahr?

Die allgemeine Brandgefahr ist auf den Grünflächen, auf Feldern und in den Wäldern aufgrund der Trockenheit weiterhin sehr hoch. Die Gefahr, dass sich ein Brand entwickelt oder ausbreitet, lässt sich nur durch einen langanhaltenden und flächendeckenden Regen mindern.

  • Die Feuerwehr rät dringend davon ab, offene Feuer im Freien unbeobachtet zu lassen!
  • Bei einer Hitzewelle wie sie aktuell herrscht, wäre es besser, gar keine Feuer im Freien zu entzünden.
  • Vor allem sollten Zigarettenkippen in Mülleimern entsorgt werden. Übrigens: Wer dabei erwischt wird, wie er seine Kippe achtlos wegwirft, kann laut Bonner Straßenordnung mit einem Bußgeld von 25 Euro verwarnt werden.
  • Auch Glasscherben können bei starker Sonneneinstrahlung trockenes Material durch Spiegelungen entzünden. Deshalb der Appell, Glas in den Containern zu entsorgen.
  • Wer einen Brand in der Vegetation bemerkt, sollte unverzüglich die 112 wählen. Vegetationsbrände breiten sich sehr schnell aus. Erste Löschversuche können mit Gießkannen und Gartenschläuchen begonnen werden, solange man sich selbst dabei nicht gefährdet.
  • Bemerkt jemand einen Brand im Wald, sollte möglichst der nächstgelegene Waldrettungspunkt angegeben werden. So erhält die Feuerwehr konkrete Infos zum Standort des Brandes und kann schneller reagieren.

Was tut die Stadt für die Bäume?

Mitarbeiter des Amtes für Stadtgrün sind vermehrt mit Wasserwagen im Einsatz. Dafür werden andere Arbeiten zurückgestellt. Auf Anfrage des Amtes für Stadtgrün unterstützen die Feuerwehr und das THW ab sofort wieder bei der Bewässerung von Jungbäumen und Gehölz im gesamten Stadtgebiet.

Die Stadt gießt Bäume pro Wässerungsgang mit bis zu 200 Litern. Aber: Jeder Eimer Wasser hilft den Bäumen, die Trockenzeit zu überstehen. Deshalb bittet die Stadt die Bonnerinnen und Bonner um Wasserspenden für die grünen Riesen. Der Boden ist durch die Hitze zurzeit sehr hart. Deswegen empfiehlt das Amt für Stadtgrün, die Erde erst etwas anzufeuchten und dann nachzugießen, damit das Wasser nicht wegläuft. Für Bäume sind mindestens drei Eimer Wasser alle zwei Tage optimal.

Auch der Rasen ist an vielen Stellen im Stadtgebiet braun und trocken. Wenn das Wetter wieder feuchter wird, erholt er sich erfahrungsgemäß. Falls kahle Stellen zurückbleiben, wird nachgesät.

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Bildnachweise

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  • Birgit Lengert/Unsplash
  • Giacomo Zucca / Bundesstadt Bonn
  • Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
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