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Bundesstadt Bonn

Fördermittel für die Umgestaltung des Reuterparks

Mit seiner Umgestaltung soll der Reuterpark ein „Platz für Alle“ werden. Dafür erhält die Stadt Bonn 2,1 Millionen Euro aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der Reuterpark soll ein offener Ort mit Angeboten für Menschen mit und ohne Behinderungen werden. Mit den Fördermitteln soll der erste Bauabschnitt des Umbauprojektes realisiert werden. Die Kosten hierfür liegen bei 2,35 Millionen Euro. Die Förderquote aus diesem Programm beträgt 90 Prozent. Der kommunale Eigenanteil von rund 235.000 Euro ist im Haushaltsplan veranschlagt.

„Wir haben das Projekt 'Reuterpark-Ein Platz für alle' als Modellprojekt für NRW konzipiert: Der Reuterpark als Ort der Begegnung und Bewegung, als Ort des Zusammenhalts, als soziale Heimat und als Referenzadresse für die inklusive Stadt der Zukunft. Das Projekt wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das im Sportentwicklungsplan vorgesehenes Leitziel 'Sport für alle Menschen' zu erreichen. Ich freue mich sehr, dass dieses zukunftsweisende Projekt finanziell unterstützt wird“, sagt Sport- und Kulturdezernentin Birgit Schneider-Bönninger.

Ein Platz für Alle

Der Park in Kessenich eignet sich aufgrund seiner Größe von rund 24.000 Quadratmetern, der zentralen Lage mit guter Anbindung und der derzeit geringen Nutzung gut dafür. Er bietet Platz für unterschiedliche Flächen mit Spiel- und Sportgeräten, aber auch für gestaltete Grünflächen. So sollen multifunktional nutzbare Bewegungsflächen sowie Flächen mit innovativen und generationsübergreifenden Spiel- und Sportgeräten entstehen. Vorgesehen sind im ersten Bauabschnitt unter anderen eine Fläche für Outdoor-Fitness, ein Kletterpark, eine Bouleanlage, eine überdachte Fläche für Yoga sowie ein Kinderspielplatz. Außerdem werden ein Sinnesgarten und eine Liegewiese angelegt. Alle Flächen sowie die Zugänge zum Park sollen barrierefrei und inklusiv gestaltet werden.

Die Idee und das Konzept für den Reuterpark „Ein Platz für Alle“ sind entstanden in Zusammenarbeit mit einer Initiative aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Organisationen aus den Bereichen Behindertenarbeit, Altenhilfe, Sport und Jugendhilfe, die sich seit 2013 ehrenamtlich für dieses Projekt engagiert und mehrere Bürgerbeteiligungsworkshops durchgeführt hat.

Im nächsten Schritt wird ein Konzept für eine weitere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger entwickelt. Die Umsetzung ist in zwei Bauabschnitten geplant. Der erste Bauabschnitt soll 2021 fertiggestellt werden. Der zweite Bauabschnitt wird voraussichtlich 2023 nach Abbau der Flüchtlingscontainer beginnen. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich voraussichtlich auf rund 5,2 Millionen Euro.

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Bildnachweise

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  • Stadtwerke Bonn

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