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Bundesstadt Bonn

Bonn verzichtet in Zukunft auf Gummigranulat bei Kunstrasen

Das Sport- und Bäderamt der Stadt Bonn verzichtet künftig auf Kunststoffgranulat als Füllung auf Kunstrasen. Das Granulat, das immer wieder nachgefüllt werden muss, kann sich durch Regen oder Reinigung lösen und auf Felder und in Gewässer getragen werden.

„Als UN-Klimastadt hat Bonn die besondere Verpflichtung, die 17 Nachhaltigkeitsziele zu leben. Daher möchten wir in allen Bereichen umweltbewusst handeln. Zielorientiert fokussieren wir uns ab sofort auf alternative Materialien. So leisten wir auch schon vor einer eventuellen Umsetzung des zu erwartenden Verbotes einen ersten Beitrag“, so Sportdezernentin Dr. Birgit Schneider-Bönninger.

Die EU-Kommission hat die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) beauftragt, Maßnahmen zu entwickeln, um den Einsatz von Mikroplastik zu verhindern. Die ECHA empfiehlt ein Verbot ab 2022. Darunter würde auch ein Verbot für Kunststoffgranulat fallen. Die Stadt Bonn wird schon jetzt auf das Kunststoffgranulat verzichten.

Das Sport- und Bäderamt hat sich bereits vor einigen Monaten über andere Optionen informiert. Die gängigste Alternative ist eine Verfüllung des Kunstrasenteppichs mit Kork und Sand. Diese Alternative ist nicht teurer als Kunststoffgranulat.

Die Stadt Bonn betreut 22 Großspielfelder mit Kunstrasen. Die Plätze im Alten Godesberger Stadion und im Sportpark Nord werden gerade für den Umbau in Kunstrasen vorbereitet. Für diese Plätze wird bereits eingeplant,  kein Kunststoffgranulat zu verwenden. Darüber hinaus gibt es sieben Kleinfeldspielfelder, drei weitere sind im Bau oder werden geplant. Bei allen neuen Plätzen wird eine Verfüllung mit Sand und Kork vorgesehen.

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